Aguadulce (Panama)

Aguadulce ist eine Kleinstadt an der Panamericana-Straße 197 km westlich der Hauptstadt Panama-Stadt des mittelamerikanischen Staates Panama. Aguadulce ist größte Stadt in der Provinz Coclé. Sie hat 17.237 Einwohner (2005). Bedeutend sind ihre Salinen.

Der genaue Gründungszeitpunkt der Stadt, die vollständig San Juan Bautista de Aguadulce heißt mcm taschen sale, ist unbekannt; eine Siedlung bestand in jedem Fall bereits im 18. Jahrhundert, auch wenn als offizielles Gründungsdatum der 19. Oktober 1848 gilt, als die Provinzialkammer Panamas – damals eine Provinz Kolumbiens – der Stadt ihre offiziellen Privilegien verlieh.

Neben der Salzproduktion in den Salinen ist von jeher die Zuckerproduktion von Bedeutung, da in der Gegend zahlreiche Zuckerrohrplantagen bestehen. Entsprechend verfügt Aguadulce über ein Salz- und Zuckermuseum (gegründet 1998). Sehenswert ist auch das nahegelegene Valle de Antón. Als beliebtes Touristenziel verfügt Aguadulce über mehrere Hotels und eine Reihe Restaurants

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Das Bevölkerungswachstum beträgt jährlich 1,5 %, 1960 hatte Aguadulce erst 6053 Einwohner.

Koordinaten:

Zelda Fitzgerald

Zelda Sayre Fitzgerald (* 24. Juli 1900 in Montgomery, Alabama, als Zelda Sayre; † 10. März 1948 in Asheville) war eine US-amerikanische Autorin und Ehefrau des Schriftstellers F. Scott Fitzgerald, den sie 1920 heiratete.

1932 veröffentlichte sie den autobiographischen Roman Save Me the Waltz (dt. Darf ich um den Walzer bitten?, 1972 bzw. Ein Walzer für mich, 2011). Fitzgerald, die vielen Zeitgenossen als Verkörperung des typischen „flapper girls“ galt, wurde sowohl aufgrund ihrer eigenen Lebensgeschichte als auch wegen der Rolle berühmt und berüchtigt, die sie als Muse ihres Ehemanns und Vorlage einiger seiner berühmtesten Figuren spielte, insbesondere der Nicole Diver aus Tender is the Night (dt. Zärtlich ist die Nacht).

1930 erlitt sie einen ersten Nervenzusammenbruch. In der schweizerischen Nervenheilanstalt Les Rives de Prangins ließ sich Zelda Fitzgerald aus freien Stücken behandeln. Im Alter von 47 Jahren starb sie bei einem Brand im Highland Mental Hospital in Asheville, North Carolina, bei dem acht weitere Patienten ihr Leben verloren.

Zelda Fitzgerald kam am 24. Juli 1900 als letztes von sechs Kindern von Anthony Dickinson Sayre (1858–1931) und dessen Ehefrau Minerva Buckner Machen (1860–1958) zur Welt. Ihr Vater war Richter am Alabama Supreme Court. Ihre Geschwister waren Anthony Dickinson Sayre, Jr. (1894–1933), Marjorie Sayre (Mrs. Minor Williamson Brinson) (1886–1960), Rosalind Sayre (Mrs. Newman Smith) (1889–?) und Clothilde Sayre (Mrs. John Palmer) (1891–1986).

Zelda war als furchtloses Kind bekannt. Ihre Mutter zog sie liebevoll auf und hielt sie zu freundlichem und rücksichtsvollem Verhalten an. Ihre Freundin Sara Mayfield charakterisiert Zelda als mitfühlend, nachdenklich und sensibel. Ihr Vater, Richter am Alabama Supreme Court, galt als strenger und distanzierter Mann. Die Schuljahre absolvierte sie mit dem kontinuierlichen Durchschnitt „High B“, wobei sie in Englisch und Mathematik noch eine Note besser war. Gegenüber den Konsequenzen ihres oft für Aufsehen sorgenden Verhaltens blieb sie meist gleichgültig. Sie hatte als Mädchen viele Freundinnen und pflegte später aktiv die Gemeinschaft mit vielen Bewunderern. Aufgrund ihres naturblonden Haars, ihrer reinen Haut und bemerkenswert schönen Augen galt sie weithin als eines der schönsten Mädchen.

Zelda lernte Francis Scott Key Fitzgerald im Juli 1918 bei einem Tanzabend kennen, als er bei der US-Army in einer Kaserne in der Nähe von Montgomery diente. Die voreheliche Beziehung zu Scott gestaltete sich problematisch. Im Oktober 1918, wenige Wochen, nachdem Scott in seinem Notizbuch notiert hatte, er habe sich in Zelda verliebt, nahm er in Montgomery gleichzeitig eine Beziehung zu May Steiner auf. Infolgedessen ging Zelda auf Distanz. Dennoch kam es im März zur Verlobung mit Scott, die Zelda im Sommer 1919 wieder löste, da sie an Scotts Charakter zu zweifeln begann (sein Hang zum Alkohol, sein Jähzorn, sein Interesse an anderen Mädchen). Im Sommer 1919, als ihre Beziehung bereits stark kriselte, erregte Zelda auf dem Bahnhof in Atlanta Aufsehen, wo sie von vier jungen Männern abgeholt wurde, von denen jeder der Meinung war, sie hätte sich nur mit ihm zu einem Ball verabredet. Im Spätherbst 1919 kam das Paar jedoch wieder zusammen, und am 3. April 1920 heirateten die beiden in einer kurzen, schmucklosen Zeremonie in New York.

Die Ehe wurde durch Scotts zunehmenden Alkoholismus – er wurde bis zu seinem frühen Tod 1940 durchgehend ein sehr starker und regelmäßiger Trinker – und durch Scotts Gewalttätigkeit belastet. Zelda brach schließlich im Frühjahr 1930 nach ihrer Scheidungsabsicht, die sie im Februar 1930 in Biskra geäußert hatte, wobei Fitzgerald mit einer Vase nach ihr warf, erstmals mit einem Burnout zusammen.

Das Paar hatte sich ursprünglich in New York niedergelassen, wo sie die Größen der amerikanischen Literatur kennenlernten. Aufgrund der Prohibition und da die Lebenshaltungskosten in Frankreich durch den günstigen Franc geringer waren, lebte das Paar in den Zwanzigern häufig für längere Zeit in Frankreich. In diesem Zeitraum wurden die schöne Zelda und der gutaussehende Scott von der Presse als Ebenbild des jugendlichen Zeitgeistes der Roaring Twenties gefeiert und erreichten so einen überhöhten Status, der dem der größten Filmstars ihrer Zeit mehr oder weniger ebenbürtig war.

Doch die nicht enden wollenden Partys und großen Mengen des von Scott konsumierten Alkohols zogen nicht spurlos an der Gesundheit und der Beziehung der beiden vorbei; zudem verschleuderten sie nahezu die gesamten Einnahmen, die Scott aus seiner Schriftstellerei bezog, indem sie etwa 30.000 US$ im Jahr ausgaben – zu jenen Zeiten eine stolze Summe. Mitte der Zwanziger war Scott als starker Trinker berüchtigt geworden, hatte seinen eigenen Schwarzhändler für private Zwecke, und wenn er nicht gerade schrieb, ging er für gewöhnlich auf Sauftouren, bis er ohnmächtig und im Taxi nach Hause gebracht wurde.

1925 in Paris traf F. Scott Fitzgerald, der in der literarischen Welt bereits eine Berühmtheit war, den aufstrebenden amerikanischen Autor Ernest Hemingway, dessen Karriere er kräftig voranzutreiben suchte. Hemingway und Fitzgerald wurden enge Freunde (bevor sie sich später voneinander entfremdeten), doch wie Zeldas Biographin Nancy Milford berichtet, hatte Zelda von Anfang an eine Abneigung gegen Hemingway, den sie offen als „Heuchler“ und „so falsch wie einen ungedeckten Scheck“ beschrieb

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, und dass sie Hemingways dominante Macho-Rolle für nichts als eine Pose hielt.

Zeldas Abneigung gegen Hemingway ist vor allem auf ihren Abscheu vor seinen Trinkereien mit Scott zurückzuführen. Es ist faszinierend, in Hinblick über Zeldas Einschätzung von Hemingways Charakter darüber nachzudenken, was in früheren Jahren über fetischistische Aspekte in Hemingways Werk und seine mögliche Obsession für Geschlechterrollen geschrieben wurde. Scott nahm es seiner Frau sehr übel, als diese im Frühjahr 1929 das vom Pariser Verleger Robert Mc Almon in den Umlauf gebrachte Gerücht, Hemingway sei bisexuell, in Gesprächen weiter verbreitete. Hemingway hatte Mc Almon ob dieser Behauptung nicht verklagt, und somit hielt Zelda Hemingways Bisexualität für möglich.

Die Geburt ihres einzigen Kindes, Frances Scottie Fitzgerald im Jahre 1921, trug wenig dazu bei, den Lebensrhythmus der beiden zu verlangsamen, und obgleich Zelda ihre Tochter gernhatte und ihr später aus Klinikaufenthalten sehr häufig schrieb, wurde Scottie nahezu ausschließlich von Kindermädchen erzogen. Die Kindermädchen suchte Scott aus; Zelda hatte kein Mitspracherecht.

Im Jahr 1924, bei einem ihrer ersten Frankreichbesuche, ließ Zelda sich auf eine kurze Bekanntschaft mit dem französischen Piloten Edouard Jozan ein, in den sie sich verliebte. Dies veranlasste ihren Ehemann, sie in ihrem gemeinsamen Haus einzusperren, um sie davon abzuhalten, Jozan zu treffen. Später spielten sie die Geschichte hoch, indem sie behaupteten, Jozan habe Selbstmord begangen. Letztere Aussage traf Hadley Hemingway gegenüber der Biografin Nancy Milford. Es bleibt zu bedenken, dass Hadley Hemingway Zelda nicht mochte. Hemingway hatte, kurz bevor er wegen Pauline Pfeiffer seine Frau Hadley verließ

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, Zelda sehr intensiv den Hof gemacht.

Ab 1925 schrieb Zelda Kurzgeschichten, die jedoch alle unter Scotts oder unter ihrer beider Namen veröffentlicht wurden, da es ein Mehrfaches an Honorar brachte. Scotts Erzählungen „The Ice Palace“ sowie „Jelly Bean“ basieren ausschließlich auf Zeldas Ideen, sein Roman „Die Schönen und Verdammten“ zum großen Teil, so Scotts Jugendfreund Alex McKaig. Drei Erzählungen, die Zelda im Sommer 1930 in der Nervenklinik Prangins schrieb, gingen verloren. Ihr zweiter Roman „Caesar’s Things“, begonnen Ende 1932, blieb unvollendet.

Scott bezog die geistreiche Persönlichkeit seiner Frau in großem Maße in seinen Schreibprozess ein, indem er des Öfteren Passagen aus ihren persönlichen Tagebucheinträgen direkt in seine Werke übernahm. Außer in einer einzigen Rezension scheint Zelda dies niemals kommentiert zu haben. Dort heißt es allerdings: „Es kommt mir so vor, als ob ich auf einer Seite einen Abschnitt aus einem meiner alten Tagebücher wiedererkannt hätte, welches mysteriöserweise kurz nach meiner Eheschließung verschwand, und auch Bruchstücke aus Briefen, die mir, obschon beachtlich abgeändert, vage bekannt vorkommen. In der Tat scheint Herr Fitzgerald – Ich glaube, so schreibt er sich – der Überzeugung zu sein, dass Plagiat daheim zu beginnen habe.“

Während ihrer Pariser Zeit, im Alter von 26 Jahren, entwickelte Zelda eine Begeisterung für das Ballett, welches sie bereits ab ihrem 9. Lebensjahr ausgeübt hatte. Sie trainierte mit immensem Fleiß. Ihre Pariser Ballettlehrerin Ljubow Jegorowa verschaffte ihr an der Oper Neapel ein Engagement als Primaballerina, das Zelda jedoch aus Sorge um ihre Tochter, die in Paris hätte zurückbleiben müssen, nicht annehmen konnte. Scott stand dem Verlangen seiner Frau, Profitänzerin zu werden, ablehnend entgegen.

Die Konflikte zwischen Zelda und Scott wurden noch stärker, als Zelda eine eigenständige Karriere als Balletttänzerin, Schriftstellerin und Malerin anstrebte, was Scott jedoch mit allen Mitteln zu unterdrücken suchte, da er (zu Recht) fürchtete, seine Frau könne ihn bei finanzieller Unabhängigkeit verlassen. Im Oktober 1931, nach der Rückkehr des Paares aus Europa nach Montgomery, Alabama, begann Zelda ihren ersten Roman, den sie Ende März 1932 in der psychiatrischen Phipps-Klinik Baltimore beendete, wo sie mit Erlaubnis ihrer Ärztin Mildred Squires täglich zwei Stunden schreiben durfte. [6] Kendall Taylor: „Sometimes Madness is Wisdom. Zelda and Scott Fitzgerald. A Marriage“, New York 2001, S. 259. Der Roman erschien im Oktober 1932 unter dem Titel „Save Me The Waltz“ und war von Zelda als Enthüllungsroman angelegt, der jedoch durch Fitzgerald und dessen Lektor Perkins beim Scribner’s Verlag um ein Drittel (ca. 100 Seiten) gekürzt worden war. Die Originalversion verschwand. Sie war sehr provokativ und enthielt Angriffe gegen Scott als Ehemann und Schriftsteller sowie skandalöses Material über das Privatleben des Paares. Ein Mitarbeiter der Scribner’s promotion department, der das Original gelesen hatte, hatte dies Tony Buttita, Inhaber des Intimate Book Shop Asheville, North Carolina, anvertraut.

Zelda hatte mit ihrem Roman auf einen Bestseller gehofft, der ihr die nötige finanzielle Sicherheit bringen würde, um die Scheidung von Scott einzureichen und für sich und Scottie ein neues Leben beginnen zu können. Die seit Februar 1930 von Zelda immer wieder geforderte Scheidung hatte Fitzgerald stets abgelehnt, bis auf ein einziges Mal Anfang Juni 1933, nach einem langen Gespräch mit Zeldas Psychiater und seiner Frau, das Ende Mai 1933 im Fitzgeraldschen Wohnzimmer stattfand. Doch den Gedanken daran verwarf er schnell, denn in diesem Fall hätte er nicht kontrollieren können, was Zelda in ihrem zweiten Roman „Caesar’s Things“ schreiben würde. Scott Fitzgerald hatte im Frühjahr 1933 in seinem Notebook notiert: „Angriff auf allen Ebenen: Theaterstück (unterdrücken), Roman (verzögern), Bilder (unterdrücken), Charakter (angreifen), Kind (entfremden), Tagesablauf (durcheinanderbringen, um Schwierigkeiten zu machen). Kein Maschinenschreiben. Wahrscheinliches Resultat: neuer Nervenzusammenbruch.“

Zelda lebte von Mitte 1930 bis zu ihrem Tod im März 1948 mit einigen Unterbrechungen in der Psychiatrie. Die genauen Zeiträume ihres Psychiatrie-Aufenthaltes in stets privat betriebenen Kliniken umfassen folgende Zeitspannen:

Im 114 Seiten umfassenden Eheprotokoll (Mitschrift des Therapiegespräches zwischen Zelda, Scott und Zeldas Psychiater Dr. Rennie vom 28. Mai 1933) sagt Zelda: „Mit dir zu leben ist unmöglich. Lieber gehe ich ins Irrenhaus, wohin du mich am liebsten stecken möchtest.“ Sie forderte wiederum die Scheidung, und sie wolle als Schriftstellerin ihren Lebensunterhalt verdienen.

Im April 1933, während Zeldas ambulanter Behandlung in der Phipps-Klinik, hatte Fitzgerald vom dortigen Direktor Adolf Meyer ein Schreiben verlangt, das ihn ermächtigen sollte, Zelda jederzeit – auch gegen ihren Willen – in die Phipps-Klinik einzuliefern. Dr. Meyer hatte dieses Ansinnen abgelehnt. Bereits im Mai 1932, kurz vor Zeldas Entlassung aus der Phipps-Klinik, hatte Fitzgerald den Psychiater Austin Fox Riggs, Stockbridge Sanatorium, Massachusetts, schriftlich gebeten, Zelda für den Sommer aufzunehmen. Der Psychiater ließ Fitzgerald wissen, dafür benötige er ein ärztliches Gutachten der Phipps-Klinik. Es gab keine weitere Korrespondenz zwischen den beiden, und Zelda wurde nicht im Stockbridge Sanatorium aufgenommen, sondern ambulante Patientin von Frau Dr. Mildred Squires

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, Phipps-Klinik Baltimore. Im Vorwort seiner Fitzgerald-Biographie schreibt Matthew J. Bruccoli über das Ehepaar, sie hätten sich in einem gefährlichen Spiel verschworen, für das nur sie die Regeln kannten.

In seinem Roman „Alabama Song“ vermischte der Schriftsteller Gilles Leroy biografische und fiktive Elemente aus dem Leben von Zelda Fitzgerald und gewann damit 2007 den französischen Literaturpreis Prix Goncourt. Der Roman erschien 2008 auf Deutsch bei Kein & Aber (ISBN 978-3-0369-5522-3).

Katrin Boese erzählt in ihrem Roman „Zelda Fitzgerald – ‚So leben, dass ich frei atmen kann’“ die Lebensgeschichte Zelda Fitzgeralds als Autorin, Malerin und Tänzerin aus der Perspektive von Zeldas langjähriger Freundin Sara Mayfield. Der Roman erschien im September 2010 im AvivA Verlag (ISBN 978-3-932338-43-4).

Henry Wells

Henry Wells (* 12. Dezember 1805 in Thetford

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, Vermont; † 10. Dezember 1878 in Glasgow) war ein US-amerikanischer Unternehmer und Mitbegründer von American Express und der Wells Fargo Company.

Henry Wells berufliche Laufbahn begann als 16-Jähriger in einer Gerberei. Auf Grund eigener Sprachprobleme gründete er in den 1820er Jahren eine Schule für Sprechbehinderte

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. 1836 nahm er eine Tätigkeit als Frachtagent am Eriekanal auf. Er machte sich selbständig und konnte rasch durch niedrige Tarife sein Unternehmen ausweiten und immer mehr Post- und Frachtlinien bedienen. In den 1840er Jahren gründete Wells zusammen mit William Fargo und anderen Partnern mehrere Gemeinschaftsunternehmen

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, darunter das heute als Bank agierende Unternehmen Wells Fargo und das heute weltweit agierende Kreditkarteninstitut American Express. Die Unternehmensgruppen konnten in den 1850er Jahren besonders durch den sogenannten Goldrausch in Kalifornien expandieren und waren wesentlich an der Erschließung vor allem der nordwestlichen US-Territorien, insbesondere Kaliforniens beteiligt.

KCA DEUTAG

KCA Deutag ist ein internationales Service-Unternehmen für verschiedene Leistungen im Zusammenhang mit der Exploration und Produktion von Erdöl, Erdgas und Geothermie mit Sitz in Aberdeen.

KCA wurde im Jahre 1957 als Keir & Cawder Arrow Drilling Company gegründet, firmierte 1965 in Keir & Cawder Amscot Drilling Company um und nahm dann zwei Jahre später den Namen KCA Drilling Ltd. an

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Das Unternehmen war stets im Landbohrgeschäft tätig; erste Einsatzgebiete waren die Türkei und Libyen. 1962 bohrte KCA für BP in Whitby ihr erstes Bohrloch in Großbritannien. In den Jahren 1973 bis 1974 teuften KCA-Mitarbeiter die erste Explorationsbohrung im Wytch-Farm-Feld (Dorset) ab.

Aber der Hauptschwerpunkt der Aktivitäten der KCA lag in den letzten Jahren in der britischen Nordsee. Dort hat das Unternehmen eine wichtige Position seit der Vertragsvergabe für das Betreiben der Alpha-Plattform – die erste im Forties-Feld.

Deutag wurde 1888 durch den Bohringenieur Heinrich Lapp gegründet, der dem Unternehmen zunächst seinen Namen gab. Sitz des Unternehmens war Aschersleben – eine Stadt, in der der Kali- und der Braunkohlebergbau von Bedeutung waren.

Der Name Deutsche Tiefbohr-Aktiengesellschaft (Deutag) wurde erstmals 1919 nach der durch den Ersten Weltkrieg hervorgerufenen Wirtschaftskrise erwähnt. 1921 wurde die Firma von der C. Deilmann Bergbau GmbH übernommen. Carl Deilmann

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, ein Bergbau- und Bohringenieur, war Eigentümer zahlreicher Unternehmen. Die Deutag blieb bis 1990, als der Verkauf an die Preussag erfolgte, im Besitz der Familie Deilmann.

Mitte der 1930er Jahre bohrte Deutag erstmals in der Nähe von Bad Bentheim. Dabei wurde das erste nordeuropäische Gasfeld entdeckt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verlegte die Deutag zusammen mit ihrer Muttergesellschaft den Unternehmenssitz nach Bad Bentheim und wurde der größte Arbeitgeber in der Stadt.

1963 trug das Unternehmen zur Rettung von 14 Bergleuten bei, die beim Grubenunglück von Lengede verschüttet worden waren.

Kairat Nurdauletow

2 Stand: 11. September 2013

Kairat Nurdauletow (kasachisch Қайрат Нұрдәулетов; * 6. November 1982 in Almaty) ist ein kasachischer Fußballspieler

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Seine aktive Laufbahn begann Kairat Nurdauletow im Jahre 1999 bei seinem Heimatverein Kairat Almaty und wechselte für eine Saison zu Jessil Bogatyr Petropawl. Der defensive Mittelfeldspieler spielte von 2002 bis 2004 bei Irtysch Pawlodar, mit dem er zwei Mal die kasachische Meisterschaft gewann. Die nächsten zwei Spielzeiten verbrachte er erneut in Almaty. Von 2007 bis 2009 stand er bei Tobol Qostanai unter Vertrag, mit dem er den kasachischen Pokal 2007 gewann. 2010 begann der Kasache bei Kairat Almaty und wechselte während der Saison zum Ligarivalen FK Astana.

Kairat Nurdauletow gab am 6. Juni 2003 sein Debüt in der kasachischen Nationalmannschaft. Er spielte in der Qualifikation zur EM 2008. Nachdem er unter Trainer Bernd Storck in der Qualifikation zur EM 2010 nicht berücksichtigt wurde, kam er nach dem Trainerwechsel unter Miroslav Beránek zu weiteren Einsätzen in der Qualifikation zur EM 2012 und WM 2014.

Fritz Bockhorn

Fritz Bockhorn (* 1871; † Mai 1942) war ein Schweizer Politiker und Unternehmer.

Fritz Bockhorn wurde als zehntes von elf Kindern geboren und absolvierte 1887 eine kaufmännische Lehre in Zürich. Nach kurzer Zeit in Burgdorf kehrte er nach Albisrieden zurück und begann dort als Unternehmer in der Nähe des heutigen Hardplatzes Kies abzubauen und mit Grundstücken zu handeln.

Der passionierte Jäger engagierte sich auch in der Dorfpolitik: Bereits als 22-Jähriger amtierte er als Friedensrichter. Wenig später wurde er zum Gemeindeamtmann gewählt. 1901–1904 sass er für Albisrieden auch im Kantonsrat. An der Triemlistrasse 11 liess er sich ein Jugendstilhaus errichten, die «Annaburg». 1897 heiratete er Anna Wydler, die ebenso wie das erste Kind kurz nach der Geburt verstarb. 1900 heiratete er deren Schwester, Rosa (Rosina) Wydler (1880–1954). Auch deren erstes Kind starb bereits im Sommer 1901. Die 1905 geboren Alicy blieb das einzige Kind.

Um diese Zeit zählten die Bockhorn zu den beiden reichsten Familien Albisriedens. Nachdem das Kies beim Hardplatz ausgeschöpft war, liess er die Grube gegen Bezahlung mit den in Zürich reichlich anfallenden Aushub füllen. Aufgefüllt, überwachsen und teilweise bebaut, wurde das Grundstück auf Alyce eingetragen, die es 1930 zu einem Spitzenpreis der Stadt Zürich verkaufen konnte. Dann eröffnete er weiter stadtauswärts bei der Herderen eine neue Kiesgrube. Mit seinem ausgeprägten Gespür für Spekulationen kaufte er in Albisrieden, Schlieren, Urdorf und andernorts weitere Ländereien zu günstigen Preisen

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. Seine Grundstücke an Zürichs Peripherie steigerten ihren Wert bis zu seinem Tod auf das Zehn- bis Zwanzigfache. Als 1905 der Maurerstreik aus Zürich auch nach Albisrieden getragen werden sollte, sorgte er für Ruhe und Ordnung. Um 1910 galt er mehr gefürchtet als beliebt und erschien in keiner politischen Funktion mehr.

1924 zog das Paar vorerst noch gemeinsam nach Lugano und nach kurzer Zeit zurück in den Kanton Zürich, nach Kilchberg.

Dass das „Frauen-Vermögen“ aus Rosas Familie erst nach ca. 30 Jahren zugewiesen war, verärgerte Bockhorn, so dass er seiner Frau testamentarisch nur eine kleine Rente zusprach. 1932 trennte er sich von seiner Frau, verliess Kilchberg, um fortan, überall im Streit mit den Steuerbehörden mcm taschen sale, immer wieder umzuziehen: 1933 nach Lugano-Massagno, von dort nach Viganello, dann nach Zug und schliesslich nach Dietlikon. Aus der Kiesgrube im Hardgrund-Areal wurde eine Kies- und Sandwerke AG, und in den vierziger Jahren figuriert dann Henry Schoch als Alleinunternehmer von weiteren Kies- und Sandwerken sowie einer Zementröhrenfabrik.

1941 brach plötzlich ein Krebsleiden aus, und Fritz Bockhorn starb im Mai des folgenden Jahres.

Seine Tochter Alicy heiratete 1928 den vier Jahre älteren Kaufmann Henry Schoch aus Zürich, den Bockhorn in das Geschäft aufnahm. An der Restelbergstrasse 106 liess Bockhorn für das junge Paar ein Haus bauen, und es auf den Schwiegersohn eingetragen. Schoch erkrankte bald und war dauerhaft bettlägerig.

Infolge seines Testaments hatte seine Tochter Alicy, die 1953 von ihrem Mann aus dem Haus gejagt worden war, nach dessen Tod 1954 einen 12-jährigen Erbstreit mit dessen Bruder auszustehen; nach dem Tod ihrer Mutter 1965 stimmte sie einer Teilungsvereinbarung zu. Aus dem Vermögen gründete sie 1985 die Alice-Schoch-Bockhorn-Stiftung

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Georg Ihde

Georg Ihde (* 10. September 1943 in Crivitz) ist ein deutscher Politiker (FDP).

Georg Ihde besuchte 1950 bis 1960 die Schule und machte 1960 bis 1963 eine Ausbildung als Elektroinstallateur. 1963 bis 1965 leistete er Kriegsdienst bei der NVA. 1965 bis 1970 besuchte er die Ingenieurschule Wismar und wurde 1972 Elektromeister. 1974 übernahm er den elterlichen Elektrobetrieb. 1980 bis 1982 studierte er an der TH Ilmenau und schloss das Studium als Fachingenieur Lichttechnik ab. Er war Mitglied der Elektroinnung und Kreishandwerkerschaft sowie stellvertretender Kreishandwerkermeister in Schwerin.

Georg Ihde ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Georg Ihde war bis 1989 parteilos und trat in der Wende der FDP bei. Er war stellvertretender Landesvorsitzender und 1998 1999 Landesvorsitzender der Liberalen. Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 1990 wurde er über die Landesliste der FDP in den Landtag Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Im Landtag war er Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses, Mitglied des Petitionsausschusses, des Finanzausschusses

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, des Sozialausschusses, des Untersuchungsausschusses „Vertragsabschlüsse Schiffbau und Schiffahrt“ und parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion.

Dieter Wöstenberg (1990–1991) | Rainer Ortleb (1991–1994) | Klaus Gollert (1994–1995)&nbsp

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;| Detlef Thomaneck (1995–1998) | Georg Ihde (1998–1999) | Hans Kreher (1999–2007) | Christian Ahrendt (2007–2012) | René Domke (seit 2013)

Gerardo Barrios

Capitán General José Gerardo Barrios Espinoza (* 24. September 1813 in Nuevo Edén de San Juan, Departement San Miguel; † 29. August 1865 in San Salvador) war ein Politiker, Militär, Staatsmann und von 1859 bis 1863 Präsident von El Salvador.

In mehreren Orten im Norden des Departements San Miguel wird heute behauptet, sie seien der Geburtsort von Barrios, darunter San Miguel selbst, Ciudad Barrios, San Gerardo, Chapeltique, Sesori und Nuevo Edén de San Juan. Der häufigsten mündlichen Überlieferung zufolge wurde Barrios in San Juan am Lempa (damals im Generalkapitanat Guatemala, Vizekönigreich Neuspanien), dem heutigen Nuevo Edén de San Juan, geboren und am 24. Oktober 1813 getauft. Seine Eltern waren Don José María Barrios (geb. zw. 1793 und 1794) und Doña Petrona Espinoza, die 1812 heirateten. Gerardo war deren ältestes Kind und hatte zwei Schwestern: Petronila (geb. 1815), die spätere Frau von José Trinidad Cabañas mcm taschen sale, und María Josefa (geb. 1817). Sein Vater war der älteste Sohn von Pedro Joaquín Barrios (spanischer Herkunft, geboren in Frankreich), der 1792 Margarita Cisneros Ávila (kreolischer Herkunft, geboren in San Miguel) heiratete. Pedro Joaquín Barrios war Indigopflanzer und Minenbetreiber in der damaligen Provinz San Miguel.

Bereits in jungen Jahren schloss sich Barrios während des zentralamerikanischen Bürgerkriegs den Truppen des liberal orientierten Francisco Morazán an und nahm 1829 an der Eroberung von San Salvador und Guatemala-Stadt teil. Auch bei der Niederschlagung des salvadorianischen Sezessionsversuchs unter José María Cornejo im Jahr 1832 kämpfte er im Rang eines Leutnants auf der Seite Morazáns. 1834 wurde er in das Parlament von El Salvador gewählt und 1838 zum Präsidenten des zentralamerikanischen Bundeskongresses ernannt, der seit 1834 ebenfalls in San Salvador seinen Sitz hatte. Am 5. April 1840, nach dem endgültigen Zusammenbruch der Zentralamerikanischen Republik, verließ Barrios mit Morazán und anderen Liberalen im Hafen von La Libertad auf dem Schoner Izalco El Salvador und ging ins Exil nach Costa Rica. Nach dem gescheiterten Restaurationsversuch Morazáns kehrte der damalige Oberst Barrios auf dem Schiff Coquimbo im Dezember 1842 nach El Salvador zurück und widmete sich zunächst der Landwirtschaft. Im Dezember 1843 heiratete er in San Miguel Adelaida Guzmán Saldos, eine Tochter des Abgeordneten Joaquín Guzmán. Die Ehe blieb kinderlos.

Nach einem gescheiterten Putschversuch mit General Cabañas gegen den konservativen Präsidenten Francisco Malespín am 5. September 1844, setzte sich Barrios nach León in Nicaragua ab. Die von Malespín verlangte Auslieferung der Putschisten wurde In Nicaragua abgelehnt. Daraufhin marschierten Truppen unter der Führung Malespíns in Nicaragua ein und belagerten León. Barrios konnte aus der belagerten Stadt fliehen und verbündete sich in San Salvador mit dem geschäftsführenden Präsidenten Guzmán, seinem Schwiegervater, gegen Malespín. Dieser wurde schließlich gestürzt und Guzmán Präsident.

Im Januar 1846 begab sich Barrios im Auftrag der Regierung auf eine dreijährige Reise durch Europa, um die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Zentralamerika und der alten Welt zu fördern. Er war Gast bei Napoleon III., Königin Isabella von Spanien, Königin Victoria von Großbritannien, König Ferdinand von Sizilien, König Karl Albert von Sardinien und besuchte Papst Pius IX. Ende 1849 kehrte er nach El Salvador zurück.

1851 marschierte die Armee einer salvadorianisch-honduranischen Allianz unter dem Oberbefehl von Präsident Vasconcelos in Guatemala ein, um den konservativen Präsidenten Carrera zu stürzen und die Zentralamerikanische Konföderation wiederherzustellen. In dieser Armee war General Barrios Kommandeur der Division San Miguel. Die Invasion wurde aber von guatemaltekischen Streitkräften am Berg La Arada (bei San José La Arada, Departement Chiquimula) zurückgeschlagen.

1857 nahm Barrios an einer militärischen Intervention zur Unterstützung Nicaraguas im Kampf gegen die Söldner um William Walker teil. Die salvadorianischen Truppen wurden aber nicht mehr in Kämpfe verwickelt. Zurück in El Salvador versuchte er einen Staatsstreich gegen Präsident Campo, welcher mangels ausreichender Unterstützung scheiterte.

Die Amtszeit von Präsident Campo endete am 30. Januar 1858. Die Wahlen von 1857 führten zu folgendem Ergebnis:

In der Regierung Santín war Barrios Innen- und Außenminister sowie Oberkommandierender der Armee. Krankheitsbedingt musste Präsident Santín vom 24. Juni bis 18. September 1858 im Amt vertreten werden. Da Guzmán und Zepeda ablehnten, übernahm in dieser Zeit Barrios die Amtsgeschäfte. Als das Parlament im Januar 1859 ein Gerichtsverfahren gegen Santín anstrengte, floh dieser nach Nicaragua. Die Amtsgeschäfte übernahm ab 24. Januar Joaquín Guzmán. Am 15. Februar wurde zunächst José María Peralta und am 12. März 1859 Gerardo Barrios zum Präsidenten ernannt. Während einer Reise Barrios‘ nach Guatemala amtierte vom 16. Dezember 1860 bis 7. Februar 1861 wiederum Peralta als geschäftsführender Präsident.

Bei den Wahlen im Dezember 1859, kurz vor dem Ende der offiziellen Amtszeit Santíns, bekam Barrios die Mehrheit. Bereits vorher konnte er eine Verfassungsreform durchsetzen, die die Amtsperiode der Präsidenten von bisher zwei auf fünf Jahre verlängerte. Das Parlament bestätigte ihn als Präsidenten für die Amtsperiode vom 1. Februar 1860 bis zum 30. Januar 1865. Am 24. Januar 1960 wird ihm vom Parlament der Titel eines Capitán General verliehen.

In Barrios‘ Amtszeit fielen folgende Aktivitäten:

Die Regierung Barrios gilt heute als die progressivste dieser Zeit in Zentralamerika.

Die Mehrheit der konservativen salvadorianischen Opposition unter Francisco Dueñas Díaz hatte sich 1860 bereits nach Guatemala abgesetzt. Barrios‘ liberale Politik und seine Gespräche mit den Regierungen Honduras‘ und Nicaraguas über die mögliche Wiederherstellung einer Konföderation wurden von konservativen und klerikalen Kräften, vor allem in Guatemala, als Gefahr gesehen. Im Februar 1863 marschieren guatemaltekische und nicaraguanische Truppen in El Salvador ein, belagern San Salvador und rufen Dueñas zum Präsidenten aus. Am 26. Oktober 1863 fällt die belagerte Stadt und Barrios flieht über den Hafen La Unión zunächst nach Costa Rica und später nach Panama. Während seines Exils wird von Dueñas eine verfassungsgebende Versammlung einberufen und am 18. März 1864 Barrios per Dekret des Hochverrats für schuldig erklärt.

Nach dem Tod Carreras im April 1865 sahen die liberalen salvadorianischen Kräfte eine Chance, die Macht zurückzugewinnen. Barrios plante eine Rebellion, die unter seiner Führung von der Provinz San Miguel ausgehen sollte und von General Cabañas unterstützt wurde. Als sich aber bei Barrios‘ Ankunft im Hafen von La Unión die Aussichtslosigkeit dieses Unternehmens abzeichnete, machte sich sein Schiff, der Schoner Manuela Planas, am 25. Juni wieder auf den Rückweg nach Panama. Dabei erlitt es in einem schweren Sturm Mastbruch und musste am 28. Juni im nicaraguanischen Hafen Corinto vor Anker gehen. Barrios wurde von nicaraguanischen Behörden verhaftet und am 30. Juni nach León gebracht. Unter der Bedingung, dass sein Leben geschont werde, wurde er schließlich nach El Salvador ausgeliefert und am 27. Juli in San Salvador inhaftiert. Dennoch fällte ein Kriegstribunal unter dem Vorsitz von Santiago González am 28. August ein Todesurteil, das um 23 Uhr von Dueñas unterzeichnet wurde. Am folgenden Tag wurde Barrios um 4 Uhr morgens erschossen. Gerardo Barrios wurde auf dem Friedhof Cementerio de los Ilustres in San Salvador beigesetzt.

Gerardo Barrios verkörpert heute, neben Francisco Morazán, die Idee der Einheit Zentralamerikas. Der Tag seiner Exekution, der 29. August, wurde in El Salvador zum nationalen Gedenktag erklärt. Mehrere Straßen, Plätze, öffentliche und militärische Einrichtungen im Land wurden nach ihm benannt, darunter die Plaza Gerardo Barrios mit seinem Reiterstandbild im Zentrum von San Salvador. Außerdem war sein Portrait auf den zwischen 1979 und 1996 ausgegebenen 50-Colones-Banknoten zu sehen.

Emiliano Cortés: Biografía del capitán general Gerardo Barrios. Ediciones LEA, San Salvador 1965.

Faruq

Faruq I. (arabisch فاروق الأول, DMG Fārūq al-auwal; * 11. Februar 1920 in Kairo; † 18. März 1965 in Rom) aus der Dynastie des Muhammad Ali war von 1936 bis 1952 der zehnte Herrscher von Ägypten und des Sudan aus dieser Dynastie.

1936 bestieg er nach dem Tod seines Vaters Fu’ad I. den Thron des Königreichs Ägypten. 1937 wurde der zum zweiten König von Ägypten und des Sudan gekrönt. Der Beginn seiner Herrschaft markierte eine kurze Phase der Entspannung in der Innen- und Außenpolitik und eine deutliche Liberalisierung des Regierungsstils des Monarchen. Mit seinem luxuriösen und extravaganten Lebensstil zeigte der König aber bald zu wenig Verständnis für die Anforderungen einer modernen konstitutionellen Monarchie und verspielte sich damit die Sympathie seines Volkes. Konflikte wie der Zweite Weltkrieg oder der Kalte Krieg belasteten seine Herrschaft zudem von Außen. Wegen der Niederlage seines Landes im Palästinakrieg gegen Israel und der seit 1946 dauernden Wirtschaftskrise stürzte Faruq schließlich über die scheinbar unlösbaren wirtschaftlichen und innenpolitischen Probleme Ägyptens und des Sudan. Am 23. Juli 1952 wurde er durch einen unblutigen Militärputsch entmachtet und musste am 26 Juli den Thron seinem minderjährigen Sohn Fu’ad II. überlassen.

Faruq wurde als ältestes Kind des damaligen Sultans Fu’ad I. und seiner zweiten Frau Nazli Sabri am 11. Februar 1920 im Abdeen-Palast in Kairo geboren. Er hatte neben ägyptischen tscherkessische, türkische, französische und albanische Wurzeln. Der Prinz erhielt von seinen Kindermädchen und seinem Vater eine strenge Erziehung. Zusätzlich zu seinen Schwestern Fausia, Faisa, Faika und Fathia hatte er eine Halbschwester aus der ersten Ehe seines Vaters mit Prinzessin Shivakiar Khanum Effendi.

Als Kronprinz trug Faruq als Mitglied der Ägyptischen Föderation für Pfadfinder und Pfadfinderinnen den Titel „erster Pfadfinder von Ägypten“. Im Oktober 1935 wurde er zur Offiziersausbildung an die Militärakademie Woolwich in London geschickt.

Faruq war zweimal verheiratet. Seine erste Frau war Safinaz Zulficar, welche später den Titel Farida von Ägypten trug. Sie war die Tochter des Richters und Aristokraten Youssef Zulficar Pascha. Das Paar heiratete am 20. Januar 1938 im Qubba-Palast in Kairo und hatte zusammen drei Töchter. Das Paar wurde am 17. November 1948 geschieden. Grund war, das sie Faruq keinen männlichen Erben geschenkt hatte.

Bei seiner zweiten Ehefrau handelte es sich um die bürgerliche Nariman Sadiq. Ihre Familie war fest mit der ägyptischen Elite verbunden. Er heiratete sie am 6. Mai 1951. Am 16. Januar 1952 gebar sie ihm mit Fu’ad II. einen Erben. Im Februar 1954 trennte sie sich im Exil von Faruq und ging zurück nach Ägypten.

Nach dem Tod seines Vaters im April 1936 kehrte Faruq nach Ägypten zurück, um im Alter von 16 Jahren den Thron zu besteigen.

Wie sein Vater lehnte er die demokratische Staatsordnung, die offiziell seit 1922 bestand, ab. Zwar kündigte er soziale Reformen an, setzte sie jedoch nicht um

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. Wegen willkürlicher Gesetzgebung, Günstlingswirtschaft und persönlicher Bereicherung verlor der anfangs populäre König schnell Rückhalt in der Bevölkerung. Seine wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen nach dem Zweiten Weltkrieg verschärften zudem die ökonomische Krise des Landes.

Faruq diskreditierte sich sowohl in den Augen der britischen Regierung als auch der einheimischen Bevölkerung durch seinen ausschweifenden und kostspieligen Lebenswandel. Darüber hinaus galt er als ausgesprochen korrupt.

Außenpolitisch war seine Regierungszeit vor allem vom Konflikt mit Großbritannien geprägt. Zwar wurde durch den britisch-ägyptischen Bündnisvertrag vom 26. August 1936 die militärische Besetzung durch die Briten auf die Sueskanalzone beschränkt, doch wurde Ägypten während des Zweiten Weltkriegs erneut von den Briten besetzt. Unter dem Eindruck des zeitweilig erfolgreich in Nordafrika operierenden deutschen Afrikakorps knüpfte Faruq seinerseits – letztlich erfolglose – Kontakte zu den Nationalsozialisten.

Im Sommer 1942 verlangte die britische Regierung die Einsetzung eines neuen Premierministers. Mustafa an-Nahhas Pascha von der Wafd-Partei sollte angesichts des Afrikafeldzugs für Stabilität in der Verwaltung sorgen. Als Faruq versuchte, die Ernennung von Nahhas durch Aufschiebung zu verhindern, ließ der britische Botschafter Sir Miles Lampson kurzerhand den Palast des Königs von britischen Truppen umstellen, woraufhin Faruq nachgab. Diese Episode verdeutlichte für das ägyptische Militär und die einheimische Bevölkerung die Machtlosigkeit Faruqs gegenüber den Briten und beschädigte sein Ansehen noch mehr.

1946 zogen die britischen Truppen ab. Das in diesem Vertrag enthaltene Kapitel über Sudan kam ohne Konsultation der Sudanesen zustande und verstärkte den dort aufkeimenden Nationalismus gegen die Briten. Faruq versuchte, Ägypten als Befreier darzustellen, und bemühte sich im Sudan um einen gemeinsamen unabhängigen Staat („Einheit des Niltals“). Um mehr Einfluss zu gewinnen, schenkte er der Khartumer Bevölkerung 1947 den Neubau der Faruq-Moschee.

1948 bis 1949 nahmen ägyptische Truppen am Palästinakrieg gegen Israel teil, erlitten aber mehrere Niederlagen. Nur der Gazastreifen konnte behauptet werden und fiel unter ägyptische Herrschaft.

1951 nahm Faruq den Titel König Ägyptens und des Sudan an. Wegen zunehmender Korruption und Misswirtschaft wurde Faruq I. durch einen Militärputsch unter Muhammad Nagib und Gamal Abdel Nasser am 23. Juli 1952 gestürzt. Er musste drei Tage später zugunsten seines sechs Monate alten Sohnes Fu’ad II. abdanken und nach Italien ins Exil gehen. Der stark übergewichtige Monarch brach am 18. März 1965 im römischen Restaurant Ile de France zusammen, nachdem er, wie schon oft, ein schweres Essen zu sich genommen hatte. Seine Leiche wurde, nach anfänglicher Verweigerung der ägyptischen Regierung, schließlich nach Kairo überführt und dort bestattet.

Faruq besaß eine Riesenschildkröte, die er vor seinem Gang ins Exil dem Kairoer Zoo vermachte. Der See des 23. Juli erinnert heute an seinen Sturz durch Gamal Abdel Nasser.

Johannes Stehle

Johannes Stehle (* 20. Juli 1981) ist ein ehemaliger deutscher Skirennläufer aus Obermaiselstein im Allgäu. Er ging für seinen Heimatverein SC Obermaiselstein an den Start.

Nach den Rücktritten Florian Eckerts, Max Rauffers und Andreas Ertls vom Leistungssport war Stehle einer der wenigen Abfahrtsspezialisten im deutschen Team. Bei den Deutschen (Junioren-)Meisterschaften konnte er einige gute Resultate erringen. In der Saison 2005/06 konzentrierte er sich auf Europacup- und FIS-Rennen, hatte aber auch einige Auftritte im Weltcup. Für Aufsehen sorgte sein sechster Platz im Training zur Weltcupabfahrt in Garmisch-Partenkirchen im Januar 2006. Zum Abschluss der Saison 2005/06 wurde er bei der Deutschen Meisterschaft in Innerkrems hinter Stephan Keppler Vizemeister in der Abfahrt und holte bei der Militärweltmeisterschaft in Andermatt Silber mit dem Team. Sein bestes Resultat im Weltcup erreichte er am 15

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. Dezember 2007 bei der Abfahrt in Gröden, als er 17. wurde. Vier weitere Male konnte er sich unter den 30 Besten platzieren. Im Sommer 2008 beendete er seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen

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.

Stehle heiratete am 2. Juli 2005 die deutsche Skilangläuferin Evi Sachenbacher. Sein jüngerer Bruder Dominik Stehle ist ebenfalls Skisportler.