Gauliga Ostpreußen 1943/44

Die Gauliga Ostpreußen 1943/44 war die elfte und letzte Spielzeit der Gauliga Ostpreußen des Deutschen Fußball Bundes. Zum fünften Mal gewann der VfB Königsberg die Meisterschaft

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, welche im Rundenturnier ausgetragen wurde, und qualifizierte sich somit für die Deutsche Fußballmeisterschaft 1943/44. Nach dem Erstrundensieg über den LSV Mölders Krakau erreichte Königsberg das Achtelfinale, bei dem die Königsberger nach einer 3:10-Heimniederlage gegen den HSV Groß Born ausschieden.

Die Gauliga Ostpreußen wurde in dieser Saison mit 7 Mannschaften ausgespielt

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. Es war die letzte Spielzeit der Gauliga Ostpreußen. Durch den Verlauf des Zweiten Weltkrieges war eine Durchführung der Gauliga in der kommenden Spielzeit unmöglich. Nach dem Krieg fiel Ostpreußen an die Sowjetunion und Polen, sämtliche Vereine wurden aufgelöst.

1933/34 | 1934/35 | 1935/36 | 1936/37 | 1937/38 | 1938/39 | 1939/40 | 1940/41 | 1941/42 | 1942/43 | 1943/44

Meisterschaftsendrunde
Gauligen:  Baden | Bayern | Berlin-Brandenburg | Böhmen-Mähren&nbsp mcm taschen sale;| Danzig-Westpreußen | Donau-Alpenland | Elsaß | Generalgouvernement | Hamburg | Hessen-Nassau | Köln-Aachen | Kurhessen | Mecklenburg | Mitte | Moselland | Niederrhein | Niederschlesien | Oberschlesien | Osthannover | Ostpreußen | Pommern | Sachsen | Schleswig-Holstein | Sudetenland | Südhannover-Braunschweig | Wartheland | Weser-Ems | Westfalen | Westmark | Württemberg

Peter Luckner

Peter Luckner (* 1941 in Zwickau) ist ein deutscher Umweltgestalter, Ingenieur, Designer und Hochschullehrer. Er lebt und arbeitet in Halle (Saale) und in der Dübener Heide.

Luckners Eltern waren Handwerker. Er erlernte den Beruf des Betriebsschlossers im Reichsbahnausbesserungswerk Zwickau. Von 1961 bis 1964 studierte Luckner Werkzeugmaschinenbau in Karl-Marx-Stadt (heute wieder Chemnitz) und von 1970 bis 1973 elektronische Datenverarbeitung in Leipzig. Von 1964 bis 1973 arbeitete er als Technologe und später als Manager im VEB Werkzeugmaschinenbau Bad Düben.

Ab 1965 studierte er an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein im Fernstudium und schloss es 1970 mit dem Diplom als Industrieformgestalter ab. 1973 holte ihn Horst Oehlke an die Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein.. 1986 wurde er an der TU Dresden mit einer Arbeit zur Dialektik von Produktion und Produzenten promoviert. Bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2007 arbeitete er vorwiegend auf den Gebieten Umweltumgestaltung und Multisensuelles Design.

Peter Luckner lehrt als Ehren- und Gastprofessor an Hochschulen in China und der Ukraine. Seit 1991 leitet Peter Luckner das von ihm gegründete Institut für Ökologische Ästhetik in Halle, und seit 1997 das Zentrum für Zukunftstechnologie, Kunst und Design im Geiseltal.

Lehrprogramm „Arbeitsumweltgestaltung“ (zusammen mit Dieter Franz) zur Ausbildung von Industrieformgestaltern der Fachrichtung Arbeitsumweltgestaltung an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein (1976–1979)

„Dagegen kann Arbeitsumweltgestaltung in der DDR zur gesellschaftlichen Aufgabe erklärt werden; sie ist sogar gesetzlich, d. h. durch einen Beschluss des Ministerrates (1984) verankert […] Das ist nicht nur ein Programm, das auf Zwänge zur Produktivitätssteigerung reagiert. Vielmehr wird die Aufgabe unbeschadet der ökonomischen Leitmotive und Planvorgaben, eingebunden in das gültige Denksystem, mit philosophisch-ideologischem Ernst begründet (vgl. z. B

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. LUCKNER 1982, 1986; AiF 1985).“

Labor für handlungsleitende Umweltbildung (vulgo Biohaus) an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle (1991–2001).

„Angeregt durch die ökologische Naturästhetik Gernot Böhmes, versucht Peter Luckner in Halle, mit der Gründung des Instituts für ökologische Ästhetik (1991) und der Errichtung des Tagungszentrums ‚Biohaus‘ (1992 – 2002) einen Ort zu schaffen, der zu einem Experimentierfeld für unterschiedlichste Gruppen wird. Sie alle verbindet das Ziel, die Wahrnehmung für Naturprozesse zu sensibilisieren. Die dort gewonnenen Erkenntnisse über die fortschreitende Entsinnlichung der Wahrnehmung führen 1999 zum Modellversuch einer ‚Vertiefungsrichtung multisensuelle Gestaltung‘ an der Burg Giebichenstein

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. Nachdem in der Vergangenheit nur visuelle und haptische Faktoren eine Rolle spielten, soll hier die gesamte Sinneswelt des Menschen in die Gestaltung einbezogen werden.“

Initiator und Leiter des Modellversuchs im Hochschulbereich der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) zum Thema „Multisensuelles Design“ (1999–2002); Einführung in die Lehre als Vertiefungsrichtung im Fachbereich Design der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (2002–2007).

„Multisensuelles Design meint die Gestaltung von Produkten, Räumen und Prozessen mit allen Sinnen. Im Rahmen des zwischen 1999 und 2002 an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle durchgeführten „Modellversuchs im Hochschulbereich“ wurden Akustik und Olfaktorik als Dimension von Designarbeit systematisch erforscht und ihre Einbindung in die Lehre vorbereitet. Die Anthologie vereint Beiträge von Wissenschaftlern, Künstlern und Designern aus Deutschland, Japan, der Ukraine, der Schweiz und den USA, die ihre fachspezifischen Kompetenzen in Theorie und Praxis einer ganzheitlich orientierten Designausbildung einbringen. Multisensuelles Design betont das Flüchtige im Dauerhaften und ist damit den Ideen Ökologischer Ästhetik verpflichtet.“

Beim Deutschen Patent- und Markenamt hat sich Luckner den Begriff „Multisensuelles Design / multisensual design“ als Marke gesichert.

Er war Mitglied im Kuratorium Kulturlandschaft Goitzsche der EXPO 2000 Sachsen-Anhalt von 1998 bis 2001. Die Goitzsche – das weltweit größte Landschaftskunstprojekt.

Erhalt der Maschinenhalle Braunsbedra

„Geiseltal: eine Mondlandschaft wird zum kulturellen Ereignis. Verrückt: ein Mann geht in eine aufgelassene Maschinen-Halle in einem Gebiet, das vielen Menschen wie Dantes Hölle vorkommen muß. Was er dort will, darüber denkt er tagtäglich nach, ohne zu sagen, er habe es gefunden – es hält ihn in Bewegung und sorgt dafür, daß er sich nicht festsetzt. Dieser Mann nimmt die Studenten seines Instituts für ökologische Ästhetik mit, lockt sie aus dem Normalbetrieb einer schönen Hochschule in der schönen Burg Giebichenstein (Halle), hoch über der Saale, dorthin, wo es knirscht: War in einer versorgten Atmosphäre die Welt im Raster, ist sie nun dabei, sich aufzulösen – dabei saugt sie neue Dimensionen auf – dies, sagt er

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, ist der Impuls für eine Kunst, die sich um die Erde sorgt. […] In und um die Maschinen-Halle sind Szenerien entstanden: rhythmische Plastiken. ‚Immer schon‘, sagt Peter Luckner, ‘war Technik ein Spiel und Ästhetik‘.“

Mit Renate Patz und Jörg Hansel baute er die Zentralwerkstatt Pfännerhall auf.

„Mit dem Ende des Bergbaus im Geiseltal 1993 sollte auch das Ende der Zentralwerkstatt PFÄNNERHALL kommen. Ihr Abriss war bereits beschlossen. Einem engagierten Personenkreis um Herrn Dr. Peter Luckner, Dozent an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle, ist es zu verdanken, dass die Zentralwerkstatt erhalten blieb. 1997 wurde der Förderverein ´Zentrum für Zukunftstechnologie, Kunst und Design Zentralwerkstatt PFÄNNERHALL Geiseltal´e.V. gegründet. 1999/2000 erfolgte die denkmalsgerechte Sanierung und der Umbau von Pfännerhall“.

Intention, Konzeption und Projektleitung (gemeinsam mit Roland Karge) der Dauerausstellung „Fundort Pfännerhall“ im Zentrum für Zukunftstechnologie, Kunst und Design – Zentralwerkstatt Pfännerhall, Geiseltal 2013/15

Die Zentralwerkstatt Pfännerhall „gehört seit 2000 dem ´Zentrum für Zukunftstechnologie, Kunst und Design´. Die Betreiber führen es als regionales Entwicklungszentrum. International ist es als Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur bekannt. Fundort Pfännerhall, die ständige Ausstellung des Altelefanten und des Urpferdes, ist der entscheidende Schritt zur Profilierung der Zentralwerkstatt Pfännerhall als Besucher- und Informationszentrum des Geiseltals.“

Zelda Fitzgerald

Zelda Sayre Fitzgerald (* 24. Juli 1900 in Montgomery, Alabama, als Zelda Sayre; † 10. März 1948 in Asheville) war eine US-amerikanische Autorin und Ehefrau des Schriftstellers F. Scott Fitzgerald, den sie 1920 heiratete.

1932 veröffentlichte sie den autobiographischen Roman Save Me the Waltz (dt. Darf ich um den Walzer bitten?, 1972 bzw. Ein Walzer für mich, 2011). Fitzgerald, die vielen Zeitgenossen als Verkörperung des typischen „flapper girls“ galt, wurde sowohl aufgrund ihrer eigenen Lebensgeschichte als auch wegen der Rolle berühmt und berüchtigt, die sie als Muse ihres Ehemanns und Vorlage einiger seiner berühmtesten Figuren spielte, insbesondere der Nicole Diver aus Tender is the Night (dt. Zärtlich ist die Nacht).

1930 erlitt sie einen ersten Nervenzusammenbruch. In der schweizerischen Nervenheilanstalt Les Rives de Prangins ließ sich Zelda Fitzgerald aus freien Stücken behandeln. Im Alter von 47 Jahren starb sie bei einem Brand im Highland Mental Hospital in Asheville, North Carolina, bei dem acht weitere Patienten ihr Leben verloren.

Zelda Fitzgerald kam am 24. Juli 1900 als letztes von sechs Kindern von Anthony Dickinson Sayre (1858–1931) und dessen Ehefrau Minerva Buckner Machen (1860–1958) zur Welt. Ihr Vater war Richter am Alabama Supreme Court. Ihre Geschwister waren Anthony Dickinson Sayre, Jr. (1894–1933), Marjorie Sayre (Mrs. Minor Williamson Brinson) (1886–1960), Rosalind Sayre (Mrs. Newman Smith) (1889–?) und Clothilde Sayre (Mrs. John Palmer) (1891–1986).

Zelda war als furchtloses Kind bekannt. Ihre Mutter zog sie liebevoll auf und hielt sie zu freundlichem und rücksichtsvollem Verhalten an. Ihre Freundin Sara Mayfield charakterisiert Zelda als mitfühlend, nachdenklich und sensibel. Ihr Vater, Richter am Alabama Supreme Court, galt als strenger und distanzierter Mann. Die Schuljahre absolvierte sie mit dem kontinuierlichen Durchschnitt „High B“, wobei sie in Englisch und Mathematik noch eine Note besser war. Gegenüber den Konsequenzen ihres oft für Aufsehen sorgenden Verhaltens blieb sie meist gleichgültig. Sie hatte als Mädchen viele Freundinnen und pflegte später aktiv die Gemeinschaft mit vielen Bewunderern. Aufgrund ihres naturblonden Haars, ihrer reinen Haut und bemerkenswert schönen Augen galt sie weithin als eines der schönsten Mädchen.

Zelda lernte Francis Scott Key Fitzgerald im Juli 1918 bei einem Tanzabend kennen, als er bei der US-Army in einer Kaserne in der Nähe von Montgomery diente. Die voreheliche Beziehung zu Scott gestaltete sich problematisch. Im Oktober 1918, wenige Wochen, nachdem Scott in seinem Notizbuch notiert hatte, er habe sich in Zelda verliebt, nahm er in Montgomery gleichzeitig eine Beziehung zu May Steiner auf. Infolgedessen ging Zelda auf Distanz. Dennoch kam es im März zur Verlobung mit Scott, die Zelda im Sommer 1919 wieder löste, da sie an Scotts Charakter zu zweifeln begann (sein Hang zum Alkohol, sein Jähzorn, sein Interesse an anderen Mädchen). Im Sommer 1919, als ihre Beziehung bereits stark kriselte, erregte Zelda auf dem Bahnhof in Atlanta Aufsehen, wo sie von vier jungen Männern abgeholt wurde, von denen jeder der Meinung war, sie hätte sich nur mit ihm zu einem Ball verabredet. Im Spätherbst 1919 kam das Paar jedoch wieder zusammen, und am 3. April 1920 heirateten die beiden in einer kurzen, schmucklosen Zeremonie in New York.

Die Ehe wurde durch Scotts zunehmenden Alkoholismus – er wurde bis zu seinem frühen Tod 1940 durchgehend ein sehr starker und regelmäßiger Trinker – und durch Scotts Gewalttätigkeit belastet. Zelda brach schließlich im Frühjahr 1930 nach ihrer Scheidungsabsicht, die sie im Februar 1930 in Biskra geäußert hatte, wobei Fitzgerald mit einer Vase nach ihr warf, erstmals mit einem Burnout zusammen.

Das Paar hatte sich ursprünglich in New York niedergelassen, wo sie die Größen der amerikanischen Literatur kennenlernten. Aufgrund der Prohibition und da die Lebenshaltungskosten in Frankreich durch den günstigen Franc geringer waren, lebte das Paar in den Zwanzigern häufig für längere Zeit in Frankreich. In diesem Zeitraum wurden die schöne Zelda und der gutaussehende Scott von der Presse als Ebenbild des jugendlichen Zeitgeistes der Roaring Twenties gefeiert und erreichten so einen überhöhten Status, der dem der größten Filmstars ihrer Zeit mehr oder weniger ebenbürtig war.

Doch die nicht enden wollenden Partys und großen Mengen des von Scott konsumierten Alkohols zogen nicht spurlos an der Gesundheit und der Beziehung der beiden vorbei; zudem verschleuderten sie nahezu die gesamten Einnahmen, die Scott aus seiner Schriftstellerei bezog, indem sie etwa 30.000 US$ im Jahr ausgaben – zu jenen Zeiten eine stolze Summe. Mitte der Zwanziger war Scott als starker Trinker berüchtigt geworden, hatte seinen eigenen Schwarzhändler für private Zwecke, und wenn er nicht gerade schrieb, ging er für gewöhnlich auf Sauftouren, bis er ohnmächtig und im Taxi nach Hause gebracht wurde.

1925 in Paris traf F. Scott Fitzgerald, der in der literarischen Welt bereits eine Berühmtheit war, den aufstrebenden amerikanischen Autor Ernest Hemingway, dessen Karriere er kräftig voranzutreiben suchte. Hemingway und Fitzgerald wurden enge Freunde (bevor sie sich später voneinander entfremdeten), doch wie Zeldas Biographin Nancy Milford berichtet, hatte Zelda von Anfang an eine Abneigung gegen Hemingway, den sie offen als „Heuchler“ und „so falsch wie einen ungedeckten Scheck“ beschrieb

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, und dass sie Hemingways dominante Macho-Rolle für nichts als eine Pose hielt.

Zeldas Abneigung gegen Hemingway ist vor allem auf ihren Abscheu vor seinen Trinkereien mit Scott zurückzuführen. Es ist faszinierend, in Hinblick über Zeldas Einschätzung von Hemingways Charakter darüber nachzudenken, was in früheren Jahren über fetischistische Aspekte in Hemingways Werk und seine mögliche Obsession für Geschlechterrollen geschrieben wurde. Scott nahm es seiner Frau sehr übel, als diese im Frühjahr 1929 das vom Pariser Verleger Robert Mc Almon in den Umlauf gebrachte Gerücht, Hemingway sei bisexuell, in Gesprächen weiter verbreitete. Hemingway hatte Mc Almon ob dieser Behauptung nicht verklagt, und somit hielt Zelda Hemingways Bisexualität für möglich.

Die Geburt ihres einzigen Kindes, Frances Scottie Fitzgerald im Jahre 1921, trug wenig dazu bei, den Lebensrhythmus der beiden zu verlangsamen, und obgleich Zelda ihre Tochter gernhatte und ihr später aus Klinikaufenthalten sehr häufig schrieb, wurde Scottie nahezu ausschließlich von Kindermädchen erzogen. Die Kindermädchen suchte Scott aus; Zelda hatte kein Mitspracherecht.

Im Jahr 1924, bei einem ihrer ersten Frankreichbesuche, ließ Zelda sich auf eine kurze Bekanntschaft mit dem französischen Piloten Edouard Jozan ein, in den sie sich verliebte. Dies veranlasste ihren Ehemann, sie in ihrem gemeinsamen Haus einzusperren, um sie davon abzuhalten, Jozan zu treffen. Später spielten sie die Geschichte hoch, indem sie behaupteten, Jozan habe Selbstmord begangen. Letztere Aussage traf Hadley Hemingway gegenüber der Biografin Nancy Milford. Es bleibt zu bedenken, dass Hadley Hemingway Zelda nicht mochte. Hemingway hatte, kurz bevor er wegen Pauline Pfeiffer seine Frau Hadley verließ

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, Zelda sehr intensiv den Hof gemacht.

Ab 1925 schrieb Zelda Kurzgeschichten, die jedoch alle unter Scotts oder unter ihrer beider Namen veröffentlicht wurden, da es ein Mehrfaches an Honorar brachte. Scotts Erzählungen „The Ice Palace“ sowie „Jelly Bean“ basieren ausschließlich auf Zeldas Ideen, sein Roman „Die Schönen und Verdammten“ zum großen Teil, so Scotts Jugendfreund Alex McKaig. Drei Erzählungen, die Zelda im Sommer 1930 in der Nervenklinik Prangins schrieb, gingen verloren. Ihr zweiter Roman „Caesar’s Things“, begonnen Ende 1932, blieb unvollendet.

Scott bezog die geistreiche Persönlichkeit seiner Frau in großem Maße in seinen Schreibprozess ein, indem er des Öfteren Passagen aus ihren persönlichen Tagebucheinträgen direkt in seine Werke übernahm. Außer in einer einzigen Rezension scheint Zelda dies niemals kommentiert zu haben. Dort heißt es allerdings: „Es kommt mir so vor, als ob ich auf einer Seite einen Abschnitt aus einem meiner alten Tagebücher wiedererkannt hätte, welches mysteriöserweise kurz nach meiner Eheschließung verschwand, und auch Bruchstücke aus Briefen, die mir, obschon beachtlich abgeändert, vage bekannt vorkommen. In der Tat scheint Herr Fitzgerald – Ich glaube, so schreibt er sich – der Überzeugung zu sein, dass Plagiat daheim zu beginnen habe.“

Während ihrer Pariser Zeit, im Alter von 26 Jahren, entwickelte Zelda eine Begeisterung für das Ballett, welches sie bereits ab ihrem 9. Lebensjahr ausgeübt hatte. Sie trainierte mit immensem Fleiß. Ihre Pariser Ballettlehrerin Ljubow Jegorowa verschaffte ihr an der Oper Neapel ein Engagement als Primaballerina, das Zelda jedoch aus Sorge um ihre Tochter, die in Paris hätte zurückbleiben müssen, nicht annehmen konnte. Scott stand dem Verlangen seiner Frau, Profitänzerin zu werden, ablehnend entgegen.

Die Konflikte zwischen Zelda und Scott wurden noch stärker, als Zelda eine eigenständige Karriere als Balletttänzerin, Schriftstellerin und Malerin anstrebte, was Scott jedoch mit allen Mitteln zu unterdrücken suchte, da er (zu Recht) fürchtete, seine Frau könne ihn bei finanzieller Unabhängigkeit verlassen. Im Oktober 1931, nach der Rückkehr des Paares aus Europa nach Montgomery, Alabama, begann Zelda ihren ersten Roman, den sie Ende März 1932 in der psychiatrischen Phipps-Klinik Baltimore beendete, wo sie mit Erlaubnis ihrer Ärztin Mildred Squires täglich zwei Stunden schreiben durfte. [6] Kendall Taylor: „Sometimes Madness is Wisdom. Zelda and Scott Fitzgerald. A Marriage“, New York 2001, S. 259. Der Roman erschien im Oktober 1932 unter dem Titel „Save Me The Waltz“ und war von Zelda als Enthüllungsroman angelegt, der jedoch durch Fitzgerald und dessen Lektor Perkins beim Scribner’s Verlag um ein Drittel (ca. 100 Seiten) gekürzt worden war. Die Originalversion verschwand. Sie war sehr provokativ und enthielt Angriffe gegen Scott als Ehemann und Schriftsteller sowie skandalöses Material über das Privatleben des Paares. Ein Mitarbeiter der Scribner’s promotion department, der das Original gelesen hatte, hatte dies Tony Buttita, Inhaber des Intimate Book Shop Asheville, North Carolina, anvertraut.

Zelda hatte mit ihrem Roman auf einen Bestseller gehofft, der ihr die nötige finanzielle Sicherheit bringen würde, um die Scheidung von Scott einzureichen und für sich und Scottie ein neues Leben beginnen zu können. Die seit Februar 1930 von Zelda immer wieder geforderte Scheidung hatte Fitzgerald stets abgelehnt, bis auf ein einziges Mal Anfang Juni 1933, nach einem langen Gespräch mit Zeldas Psychiater und seiner Frau, das Ende Mai 1933 im Fitzgeraldschen Wohnzimmer stattfand. Doch den Gedanken daran verwarf er schnell, denn in diesem Fall hätte er nicht kontrollieren können, was Zelda in ihrem zweiten Roman „Caesar’s Things“ schreiben würde. Scott Fitzgerald hatte im Frühjahr 1933 in seinem Notebook notiert: „Angriff auf allen Ebenen: Theaterstück (unterdrücken), Roman (verzögern), Bilder (unterdrücken), Charakter (angreifen), Kind (entfremden), Tagesablauf (durcheinanderbringen, um Schwierigkeiten zu machen). Kein Maschinenschreiben. Wahrscheinliches Resultat: neuer Nervenzusammenbruch.“

Zelda lebte von Mitte 1930 bis zu ihrem Tod im März 1948 mit einigen Unterbrechungen in der Psychiatrie. Die genauen Zeiträume ihres Psychiatrie-Aufenthaltes in stets privat betriebenen Kliniken umfassen folgende Zeitspannen:

Im 114 Seiten umfassenden Eheprotokoll (Mitschrift des Therapiegespräches zwischen Zelda, Scott und Zeldas Psychiater Dr. Rennie vom 28. Mai 1933) sagt Zelda: „Mit dir zu leben ist unmöglich. Lieber gehe ich ins Irrenhaus, wohin du mich am liebsten stecken möchtest.“ Sie forderte wiederum die Scheidung, und sie wolle als Schriftstellerin ihren Lebensunterhalt verdienen.

Im April 1933, während Zeldas ambulanter Behandlung in der Phipps-Klinik, hatte Fitzgerald vom dortigen Direktor Adolf Meyer ein Schreiben verlangt, das ihn ermächtigen sollte, Zelda jederzeit – auch gegen ihren Willen – in die Phipps-Klinik einzuliefern. Dr. Meyer hatte dieses Ansinnen abgelehnt. Bereits im Mai 1932, kurz vor Zeldas Entlassung aus der Phipps-Klinik, hatte Fitzgerald den Psychiater Austin Fox Riggs, Stockbridge Sanatorium, Massachusetts, schriftlich gebeten, Zelda für den Sommer aufzunehmen. Der Psychiater ließ Fitzgerald wissen, dafür benötige er ein ärztliches Gutachten der Phipps-Klinik. Es gab keine weitere Korrespondenz zwischen den beiden, und Zelda wurde nicht im Stockbridge Sanatorium aufgenommen, sondern ambulante Patientin von Frau Dr. Mildred Squires

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, Phipps-Klinik Baltimore. Im Vorwort seiner Fitzgerald-Biographie schreibt Matthew J. Bruccoli über das Ehepaar, sie hätten sich in einem gefährlichen Spiel verschworen, für das nur sie die Regeln kannten.

In seinem Roman „Alabama Song“ vermischte der Schriftsteller Gilles Leroy biografische und fiktive Elemente aus dem Leben von Zelda Fitzgerald und gewann damit 2007 den französischen Literaturpreis Prix Goncourt. Der Roman erschien 2008 auf Deutsch bei Kein & Aber (ISBN 978-3-0369-5522-3).

Katrin Boese erzählt in ihrem Roman „Zelda Fitzgerald – ‚So leben, dass ich frei atmen kann’“ die Lebensgeschichte Zelda Fitzgeralds als Autorin, Malerin und Tänzerin aus der Perspektive von Zeldas langjähriger Freundin Sara Mayfield. Der Roman erschien im September 2010 im AvivA Verlag (ISBN 978-3-932338-43-4).

Henry Wells

Henry Wells (* 12. Dezember 1805 in Thetford

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, Vermont; † 10. Dezember 1878 in Glasgow) war ein US-amerikanischer Unternehmer und Mitbegründer von American Express und der Wells Fargo Company.

Henry Wells berufliche Laufbahn begann als 16-Jähriger in einer Gerberei. Auf Grund eigener Sprachprobleme gründete er in den 1820er Jahren eine Schule für Sprechbehinderte

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. 1836 nahm er eine Tätigkeit als Frachtagent am Eriekanal auf. Er machte sich selbständig und konnte rasch durch niedrige Tarife sein Unternehmen ausweiten und immer mehr Post- und Frachtlinien bedienen. In den 1840er Jahren gründete Wells zusammen mit William Fargo und anderen Partnern mehrere Gemeinschaftsunternehmen

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, darunter das heute als Bank agierende Unternehmen Wells Fargo und das heute weltweit agierende Kreditkarteninstitut American Express. Die Unternehmensgruppen konnten in den 1850er Jahren besonders durch den sogenannten Goldrausch in Kalifornien expandieren und waren wesentlich an der Erschließung vor allem der nordwestlichen US-Territorien, insbesondere Kaliforniens beteiligt.

Johannes Stehle

Johannes Stehle (* 20. Juli 1981) ist ein ehemaliger deutscher Skirennläufer aus Obermaiselstein im Allgäu. Er ging für seinen Heimatverein SC Obermaiselstein an den Start.

Nach den Rücktritten Florian Eckerts, Max Rauffers und Andreas Ertls vom Leistungssport war Stehle einer der wenigen Abfahrtsspezialisten im deutschen Team. Bei den Deutschen (Junioren-)Meisterschaften konnte er einige gute Resultate erringen. In der Saison 2005/06 konzentrierte er sich auf Europacup- und FIS-Rennen, hatte aber auch einige Auftritte im Weltcup. Für Aufsehen sorgte sein sechster Platz im Training zur Weltcupabfahrt in Garmisch-Partenkirchen im Januar 2006. Zum Abschluss der Saison 2005/06 wurde er bei der Deutschen Meisterschaft in Innerkrems hinter Stephan Keppler Vizemeister in der Abfahrt und holte bei der Militärweltmeisterschaft in Andermatt Silber mit dem Team. Sein bestes Resultat im Weltcup erreichte er am 15

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. Dezember 2007 bei der Abfahrt in Gröden, als er 17. wurde. Vier weitere Male konnte er sich unter den 30 Besten platzieren. Im Sommer 2008 beendete er seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen

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Stehle heiratete am 2. Juli 2005 die deutsche Skilangläuferin Evi Sachenbacher. Sein jüngerer Bruder Dominik Stehle ist ebenfalls Skisportler.

Leonardo Pais

2 Stand: 5. Juli 2013

Leonardo Pais, vollständiger Name Leonardo Javier Pais Corbo, (* 7. Juli 1994 in Minas) ist ein uruguayischer Fußballspieler

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.

Der 1,82 Meter große Mittelfeldakteur Pais spielt für Defensor Sporting. In Apertura und Clausura der Saison 2012/13 wurde er zehnmal in der Primera División eingesetzt. In der Spielzeit 2013/14 lief er 13 weitere Male in der Primera División auf. Dabei erzielte er zwei Treffer. Auch wurde er achtmal in der Copa Libertadores 2014 eingesetzt und traf im Wettbewerb einmal ins gegnerische Tor. In der Saison 2014/15 wurde er in drei Erstligaspielen (kein Tor) eingesetzt. Es folgten in der laufenden Spielzeit 2015/16 bislang (Stand: 4. Februar 2016) – jeweils ohne persönlichen Torerfolg – fünf weitere Erstligaeinsätze und vier in der Copa Sudamericana 2015.

Pais debütierte am 28. Oktober 2008 unter Trainer Fabián Coito beim Torneo Val de Marne im Spiel gegen Frankreich in der uruguayischen U-15-Nationalmannschaft. Mit der Auswahl, in der er insgesamt 19 Länderspiele (zwei Tore) absolvierte

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, nahm er an der in Bolivien ausgetragenen U-15-Südamerikameisterschaft 2009 teil. Auch war er Mitglied in der U-17 seines Heimatlandes. Dort bestritt er ab seinem Debüt am 23. Juni 2010 beim 2:1-Sieg gegen die chilenische Elf im Rahmen des Torneo Diario La Voz del Interior insgesamt 35 Länderspiele (zwei Tore). Er war Mitglied des Aufgebots Uruguays bei der U-17-Südamerikameisterschaft 2011 in Ecuador und der U-17-Weltmeisterschaft 2011 in Mexiko. Bei der WM lief er in sieben Turnier-Partien auf, erzielte einen Treffer und wurde Vize-Weltmeister. Am 5. Oktober 2011 setzte Juan Verzeri ihn gegen Argentinien erstmals in der Panamerika-Auswahl (U-22) Uruguays ein. Mit dieser nahm er sodann an den Panamerikanischen Spielen 2011 teil und gewann mit dem Team die Bronzemedaille. Insgesamt bestritt er drei Länderspiele (kein Tor) in der Panamerika-Auswahl. In der U-20-Nationalmannschaft kam er sodann ebenfalls unter Trainer Juan Verzeri erstmals am 6. Juni 2012 in der mit 4:2 gewonnenen Partie gegen die USA erstmals zum Einsatz. Pais gehörte dem Aufgebot der uruguayischen U-20-Auswahl bei der U-20-Südamerikameisterschaft 2013 in Argentinien an und bestritt während des Turniers sieben Partien. Im Juli 2013 wurde er sodann bei der U-20-Weltmeisterschaft 2013 in der Türkei Vize-Weltmeister mit Uruguay. Pais wurde in sieben Spielen bei der WM eingesetzt, sechsmal davon in der Startelf. Bislang (Stand: 5. Juli 2013) absolvierte er 30 Länderspiele (ein Tor) in dieser Altersklasse.

Diffluenzstufe

Eine Diffluenzstufe (manchmal auch Transfluenzstufe) ist eine im Zusammenhang mit einer Diffluenz – also der Verzweigung eines Gletschers – durch glaziale Erosion in einem Tal entstandene Geländestufe. Es gibt zwei unterschiedliche Definitionen einer so bezeichneten Stufe:

Eine Diffluenzstufe ist das Gegenstück zu einer Konfluenzstufe, die am Vereinigungspunkt ehemaliger Gletscher auftreten kann.

Gelegentlich wird auch der Begriff „Transfluenzstufe“ verwendet, wobei manchmal zwischen Diffluenz und Transfluenz unterschieden wird – letzterer Ausdruck wird verwendet, wenn der Übertritt nicht über die seitlichen Talhänge erfolgt, sondern bereits im Talursprung und damit Gletschereis über eine Hauptwasserscheide in ein anderes Talsystem übertritt.

Nach dieser in der heutigen Literatur fast ausschließlich vorzufindenden Definition kann eine Diffluenzstufe dabei im Hauptstrom des Gletschers hinter der Diffluenz entstehen

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, also unterhalb der Stelle, an dem ein Teil der Eismassen des Gletschers einen anderen Weg genommen hat. Als Grund hierfür wird angesehen, dass dort durch den verringerten Eisdruck und geringere Strömungsgeschwindigkeit die glaziale Erosion, insbesondere die Detersion

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, geringer ist. Es könnte auf diese Weise somit eine dem allgemeinen Gefälle des Tales entgegengesetzte Geländestufe entstehen. Zu beachten ist aber, dass während und nach Rückzug des Gletschers eine glaziale und fluviatile Zuschüttung erfolgt, die diese Stufe überdecken kann, womit diese nur durch seismische Untersuchen nachzuweisen wäre. Weiterhin zu beachten ist, dass es auch andere glaziale Prozesse gibt, die Übertiefungen und damit auch Stufen hervorbringen.

Albrecht Penck, der den Begriff „Diffluenz“ Anfang des 20. Jahrhunderts etablierte, verwendete den Terminus „Diffluenzstufe“ zumindest anfangs ausschließlich für den Anstieg vom Haupttal zur Passlücke des Diffluenzpasses. Dies wird an folgendem Zitat deutlich:

The steps of confluence are seen in the hanging mouths of side valleys; the steps of diffluence are hanging openings of those valleys which were entered by a branch of the ice. The height of both kinds of steps will generally be more considerable, the greater the difference between the main glacier and its affluent or diverting branch.

„Konfluenzstufen sind als hängende Mündungen von Seitentälern zu erkennen; Diffluenzstufen sind hängende Öffnungen der Täler, in die ein Zweig des Eistroms vorgedrungen ist. Die Höhe beider Arten von Stufen ist grundsätzlich wesentlicher, je größer der Unterschied zwischen dem Hauptstrom und dem zu- oder abfließenden Zweig ist.“

Ein Beispiel für eine solche Diffluenzstufe findet man am Brünigpass. An dieser Stelle hat Eis des eiszeitlichen Aargletschers das Tal der Aare nach Norden verlassen und gelangte über diesen Pass ins Tal der Sarner Aa.

Pekka Tuokkola

Pekka Tuokkola (* 22. Oktober 1983 in Alavus) ist ein finnischer Eishockeytorwart, der seit Juli 2016 bei JYP Jyväskylä unter Vertrag steht.

Pekka Tuokkola begann seine Karriere als Eishockeyspieler in der Nachwuchsabteilung von Tappara Tampere, bei dem er ab der U16 alle Altersstufen durchlief. Für die Profimannschaft von Tappara kam der Torwart von 2004 bis 2006 zu insgesamt vier Einsätzen in der SM-liiga. Zudem war er in seiner Zeit bei Tappara als Leihspieler für Ahmat Hyvinkää

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, Hokki Kajaani, Kiekko-Vantaa und Haukat in der zweitklassigen Mestis aktiv.

Zur Saison 2006/07 unterschrieb er einen Vertrag bei JYP Jyväskylä. Sein größter Erfolg mit JYP Jyväskylä war der überraschende Gewinn des Finnischen Meistertitels in der Saison 2008/09, was für JYP den größten Erfolg der Vereinsgeschichte bedeutete. In dieser Spielzeit teilte sich Tuokkola den Platz im Tor von JYP zusammen mit seinem Landsmann Sinuhe Wallinheimo

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. In der Hauptrunde wies er bei seinen 27 Einsätzen einen Gegentorschnitt von 1.96 pro Spiel und eine Fangquote von 92.6 Prozent auf. In den Playoffs konnte er sich gar auf eine Fangquote von 95.4 Prozent steigern und seinen Gegentorschnitt auf 1.19 Gegentore pro Spiel senken. Aufgrund dieser Leistungen erhielt er gemeinsam mit Wallinheimo anschließend die Jari-Kurri-Trophäe als Most Valuable Player der SM-liiga-Playoffs. Auch in der folgenden Spielzeit konnte er überzeugen und wies mit 2.08 Gegentoren pro Spiel den niedrigsten Gegentorschnitt aller Torwärte der SM-liiga in der Hauptrunde auf. Auch in seiner Zeit bei JYP spielte er weiterhin gelegentlich in der zweiten Liga, wo er für SaPKo Savonlinna und das D Team – das Farmteam von JYP – auflief.

Im April 2011 wurde er von Torpedo Nischni Nowgorod aus der Kontinentalen Hockey-Liga unter Vertrag genommen und absolvierte in der folgenden Spielzeit 21 KHL-Partien für Torpedo, ehe er im Mai 2012 nach Finnland zurückkehrte und von seinem Heimatverein Tappara verpflichtet wurde. Bei Tappara erhielt er als Back-Up von Juha Metsola nur wenige Einsätze, so dass er im November 2012 an LeKi ausgeliehen und im Januar 2013 an KalPa Kuopio abgegeben wurde.

Im Januar 2014 wechselte Tuokkola zum schwedischen Verein Färjestad BK in die Svenska Hockeyligan.

Ab Mai 2014 stand er in der EBEL beim EC KAC aus Klagenfurt unter Vertrag

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. Im Juli 2016 wurde sein Wechsel zurück zu JYP Jyväskylä bekannt.

Für Finnland stand Tuokkola bislang ausschließlich 2010 bei einem Spiel der Euro Hockey Tour zwischen den Pfosten.

Römischer Gutshof von Büßlingen

Der Römische Gutshof von Büßlingen ist eine restaurierte und rekonstruierte Villa rustica (römisches Landgut) aus dem ersten Jahrhundert n. Chr., die mindestens bis ins dritte Jahrhundert existierte. Die Anlage umfasst auf einer Fläche von 5,4 Hektar neun ausgegrabene Gebäude. Sie befindet sich südsüdöstlich von Büßlingen, einem Stadtteil von Tengen im Landkreis Konstanz. Hinter der Villa rustica von Meßkirch ist sie die größte bekannte Hofanlage ihrer Art in Süddeutschland und auch die einzige, deren durch Luftbildarchäologie ermittelten Gebäude vollständig ausgegraben wurden. Heute ist sie ein Freilichtmuseum.

Der Gutshof von Büßlingen gehörte zur römischen Provinz Germania superior und lag zwischen den Vici Schleitheim (Iuliomagus) im Südwesten und Orsingen im Osten, jeweils 15 Kilometer entfernt. Etwas weiter im Südosten lagen noch die Vici Stein und Eschenz (Tasgetium). Ungefähr 24 Kilometer betrug die Entfernung zu den Römischen Grenzkastelle Hüfingen im Nordwesten und Tuttlingen im Südosten. In direkter Umgebung des Gutshofs gab es im Abstand von zirka 1,5 Kilometern noch römische Siedlungen oder Gutshöfe in Storzeln, Binningen, Tengen, Beuren und Watterdingen. Westlich des Geländes befinden sich das Gewann „Hochstraß“ sowie eine Straße, die den Namen „Hochstraße“ trägt. Beides könnten Hinweise auf eine vorbeiführende Römerstraße sein, die aber nicht nachgewiesen werden konnte.

Die Überreste, die das Bodendenkmal darstellen, liegen auf der Gemarkung „Binningen“ der Stadt Tengen im westlichen Teil des Hegaus auf einer Höhe von 515 m ü. NN. Exakt liegt der Hof im Gewann „Lohgaß“. Das Gelände ist ungefähr einen Kilometer in westlicher Richtung von der Bundesstraße 314 und zwei Kilometer nach Osten von der deutsch-schweizerischen Grenze entfernt. Nähergelegene größere Orte sind auf der deutschen Seite Hilzingen (acht Kilometer) und auf der Schweizer Seite Thayngen (5,5 Kilometer). An dem Areal führen die Römerstraße Neckar-Alb und der Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Weg vorbei. Östlich des Areals verläuft ein Bächlein im „Zeltengraben“, zu dem vom Römerhof ein „kanalisierter“ Zulauf nach Südosten existiert. Nördlich des Zeltengrabens liegt der „Lohrenwald“. Der Hof liegt in einer nach Süden leicht abfallenden Ebene, die im Westen an das eingeschnittene Tal der Biber anschließt.

Erste Funde auf dem Gelände des Büßlinger Gutshofs wurden um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert bei Drainage-Arbeiten gemacht. Eine erste Veröffentlichung von Reliefsigillatafragment-Funden vermutlich aus dem Jahr 1900 geschah 1913 durch Otto Fritsch. Auf Grund von Flurbereinigungstätigkeiten, die das Areal betrafen, wurden Ausgrabungen notwendig und im Jahr 1976 begonnen. Insgesamt wurden dabei etwa ein Drittel der 5,4 ha großen Fläche aufgedeckt und ein Sechstel des Geländes flächig untersucht. Die Gebäude wurden im Planum ausgegraben, selten Profile angelegt. Flächen zwischen den Gebäuden wurden mit dem Bagger eröffnet. Die Grabungen, Rekonstruktionen und Erschließungen mit Wegen fanden 1982 ihren Abschluss.

Auftraggeber der vom Konstanzer Kreisarchäologen Jörg Aufdermauer geleiteten Ausgrabungen war die Stadt Tengen, die die Absicht hatte, aus dem Areal ein Freilichtmuseum zu gestalten. Unterstützt wurden die Arbeiten durch das Landesdenkmalamt und Landesamt für Flurbereinigung Baden-Württemberg sowie das Arbeitsamt, welches durchschnittlich zwölf Arbeiter zur Verfügung stellte. Es mangelte deshalb an kompetenten Mitarbeitern, wodurch die Anforderungen an eine moderne Ausgrabung nicht erfüllt werden konnten.

Im Archäologischen Hegau-Museum der Stadt Singen können die ausgegrabenen Funde angeschaut werden. Zu diesen gehören zahlreiche Schüsseln aus Keramik, der obere Teil einer Amphore, gebrannte Dachziegel und ein Hypokaustpfeiler. Daneben fanden sich metallene Bestandteile eines Bolzenschlosses, ein Messer, eine Eisengabel, eine Schere, ein Sichelfragment, ein Tüllenschaber, ein Werkzeug zur Holzbearbeitung, drei Griffel (stilus) und Glasscherben. Neben einer Gürtelschnalle wurden zwei Bronze-Fibel mit Emaille-Verzierungen (zwischen 150 und 200 n. Chr.) und eine solche ohne Verzierungen gefunden. Auf dem Gelände wurde außerdem ein alamannisches Eisenkreuz gefunden. Vom Münzschatz aus Gebäude 8 ist eine Kopie im Museum ausgestellt.

Zur Datierung der Hofgründung dient eine Terra-Sigillata-Schüssel als Beleg, die dem späten 1. Jahrhundert n. Chr. zugerechnet wird. Aus Vergleichen mit ähnlichen Funden beispielsweise aus Rottenburg (Sumelocenna) sowie den Kastellen Heilbronn-Böckingen und Bad Nauheim wird ein Gründungsjahr zwischen 75 und 80 angenommen. Da einige der Tontöpfereien auch keltischen Ursprungs sind, haben auf dem Hof Römer und Kelten wahrscheinlich zusammengelebt. In den Anfangsjahren war die Anlage wohl in Holzbauweise erbaut worden, die dann im Laufe der Jahre durch die Steinbauweise ersetzt wurde, gesicherte Funde gibt es dazu jedoch in Büßlingen nicht. Ein Ausbau in Steinbauweise ist erst ab der Mitte des 2. Jahrhunderts anzunehmen, dies legen zumindest Parallelen zu Villen in der Umgebung nahe.

Die jüngsten Münzfunde auf dem Gelände wurden in der Mauer des Gebäudes 8 gemacht. Sie waren hier von einem Bewohner zwischen 240 und 259 gesammelt und belassen worden, insgesamt 100 Münzen. Der Schatz stellte den eineinhalbfachen Monatslohn eines einfachen römischen Soldaten dar. Ein Grund für das Belassen in der Mauer könnte das südliche Vordringen der Alamannen in den Jahren nach 260 n. Chr. sein. Dabei wurde eventuell der Hof zerstört und der Besitzer daran gehindert, die Münzen rechtzeitig aus dem Versteck zu holen. Frühestes Ende des Gutshofes könnte 263 gewesen sein, da eine Münze, ein Antoninian, des Schatzes frühestens 262 oder Mitte 263 geprägt wurde. Allerdings ist die Zurechnung der Münze zu dem Schatz nicht gesichert. Die etwa 190 Jahre römischer Nutzung entsprechen zwischen sechs und sieben Generationen.

Was im Anschluss an die gesicherte, römische Siedlungstätigkeit auf dem Gutshof passierte gilt als nicht gesichert. Hätten die Römer den Hof verlassen, so wäre umfangreiches Hausratmaterial zurückgeblieben. Zudem liegen Hinweise dafür vor, dass sowohl Alamannen als auch Römer den Hof im 3. und 4. Jahrhundert genutzt hatten. Der wichtigste Hinweis auf eine Nutzung im 4. Jahrhundert ist eine Bügelknopffibel. Weitere spätrömische Funde sind zwar gut zu vergleichen, aber nicht eindeutig einem Jahrhundert zuzuordnen. Zudem fanden sich im Innenhof des Hauptgebäudes (Gebäude 1) Anzeichen für einen Pfostenbau, die in die frühe Völkerwanderungszeit gerechnet werden können. Keiner der Funde auf dem Areal beweist eine längerdauernde Siedlungstätigkeit. Sie lassen lediglich die Annahme zu, dass die Villa im Verlauf entweder als römische Begräbnisstätte genutzt wurde oder von den Alamannen weiterverwendet wurde. Sie könnten die vorhandene römische landwirtschaftliche Infrastruktur übernommen haben, wohl aber wurden die Wohngebäude nicht genutzt.

Die bodenkundliche Beurteilung zeigt im Bereich Tengen eine negative Pseudovergleyung. Diese Böden sind gekennzeichnet durch Sauerstoffarmut und Ton- und Nährstoffreichtum. Dadurch vergrast und verkrautet die Vegetation stark, da Stauwasser nicht abfließen kann. Zudem verkürzt sich die Vegetationsperiode an den Höhen der Hegau-Vulkane und des Randen. Folglich eignete sich das Land um den Gutshof nicht zum Anbau von Kulturpflanzen, der Schwerpunkt der Nutzung dürfte damit auf der Viehwirtschaft gelegen haben. Knochenfunde auf dem Gutshof beweisen eine Mehrzahl an Ochsen, ein Hinweis auf die Verwendung von Ochsengespannen. Die gefundenen Schweineknochen zeigen ältere, weibliche Tiere, die sich zur Zucht von Jungtieren geeignet hätten. Auf dem Hof könnten abschätzenden Berechnungen zufolge 40 bis 50 Menschen auf zirka 1230 Quadratmetern Nutzfläche in vier Gebäuden gelebt und gearbeitet haben. Die Größe der bewirtschafteten Fläche hätte bis zu 100 ha betragen und dabei ungefähr 50-60 Rinder, 100 Schafe oder Ziegen sowie 50 Schweine ernähren können. Bei dieser Größe wäre eine Überproduktion zu erwarten gewesen, weshalb der Hof als Versorgungsbetrieb für die Städte Tasgetium oder Iuliomagus gedient haben könnte.

Bei allen ausgegrabenen Gebäuden wurde dieselbe Mauertechnik aus kaltzeitlichen Geröllen verwendet. Nach der Vermessung eines rechteckigen Grundrisses huben die Arbeiter Fundamentgräben aus, die der natürlichen Geländeneigung folgten. Diese waren je nach Funktion des Gebäudes zwischen 40 und 120 Zentimeter tief und zwischen 60 und 120 Zentimeter breit. Anschließend verfüllte man sie mit Hegau-Basalten und -Phonoliten, wodurch die sogenannte „Sickerstückung“ entstand. Sie gewährleistete die Versickerung von Regenwasser. Hierauf wurden die Grundmauern aufgesetzt, die der Breite des Grabens entsprachen. Die zweireihig und -lagigen Mauern bestanden aus Kalksandsteinen und vereinzelt aus Muschelkalkfragmenten sowie Konglomeratblöcken. Die Verbindung zwischen den größtenteils nicht bearbeitet Steinen stellte vermutlich Kalkmörtel her. Nur die Ecksteine waren manchmal behauen.

Auf die Grundmauern wurden die etwa 10 cm schmaleren Wände aufgesetzt, die wiederum zweireihig war und aus unbehauenen Steinen bestand. Teilweise waren bis zu fünf Lagen erhalten. Der Innenraum war mit Steinen und Kalkmörtel verfüllt. Die Differenz wurde meist im Innenraum sichtbar oder an der Außenseite mit schrägen Steinen kaschiert.

Für die Außenwände konnte kein Verputzen nachgewiesen werden, es fehlt am aufgehende Mauerwerk der Fugenstrich. Die Innenwände des Hauptgebäudes und des Tempels sind den Hinweisen nach mit weißem Kalkmörtel verputzt gewesen. An wenigen Stellen waren Reste geometrischer Bemalungen aus roten und gelben Streifen vorhanden.

Nur in Gebäude 4 waren Türschwellen einer 90 cm breiten Holztür gefunden worden. Im Tempel fanden sich Hinweise auf einen mit Kalksteinplatten ausgelegten Eingang. In den anderen Gebäuden fehlen Hinweise auf Eingänge. Die Funde zu Fenstern lassen nur wenige Rückschlüsse auf die Art der Fenster zu. Es waren nur Reste von Fensterscheiben und eines Fenstergitters erhalten geblieben.

Insgesamt konnten bei der Ausgrabung mit 143 nur wenige Dachziegel-Bruchstücke gesichert werden. Tegulae gab es in zwei unterschiedlichen Größen, wobei die größere Version Ausmaße von 35 auf 32 Zentimetern annahm. Die kleine Version war bei gleicher Länge deutlich schmäler: zwischen 15 und 19 cm. Bei 2 cm Mächtigkeit hatten die gefundenen Imbrices eine Breite von 16 cm und eine Höhe von 6,5 cm. Für die Gebäude 1-4 und 7 konnten die Dachziegelfragmente eindeutig identifiziert werden. Bei den restlichen Gebäuden fanden sich lediglich Ziegelfragmente.

In einigen Gebäuden konnten Reste von Estrichböden nachgewiesen werden. Der Estrich bestand aus einem mit Ziegelsplitt durchsetzen Gemisch von Sand- und Kalksteinen. Er war zehn Zentimeter dick und auf einer ebenso mächtigen Geröllschicht aufgebracht. In gleicher Art waren die Unterböden der Fußbodenheizung und des Schwimmbeckens. In Gebäude 4 fand sich ein sekundär verbrannter Stampflehmboden.

Vier Räume waren mit einer für die damalige Zeit typischen Fußbodenheizung (Hypokaustum) ausgestattet. Dabei wurde unter dem eigentlichen Fußboden ein Hohlraum belassen, der in regelmäßigen Abständen mit den Fußboden stützenden Steinsäulen (Hypokaustpfeiler) bebaut wurde. In Büßlingen wurden zwei vollständige Pfeiler mit einer Länge von 38 und 60 cm geborgen. Hierauf wurden annähernd quadratische Ziegelplatten (Suspensurplatten) mit gelegt, die die Unterlage für die Fußbodenschicht aus Kalkmörtel bildeten. Ein Heizkanal

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, der Luft in den Hohlraum leitete, sorgte durch Befeuerung für die Erwärmung des Bodens. Bei Dauerbetrieb konnten so bis zu 30 °C Bodentemperatur erreicht werden. Durch kantige Tonröhren (Tubuli) wurden Rauch und Wärme in den Steinkern der Wände abgeleitet, was gleichzeitig zu einer zusätzlichen, leichten Erwärmung der Hausmauer führte. Es konnten Tubuli gesichert werden, die einen Hohlraum von acht auf acht Zentimeter aufwiesen. Der zum Heizen verwendete Ofen war mit Sandsteinplatten verkleidet, ebenso der Heihzkanal.

Das ausgegrabenen Areal hat einen annähernd trapezförmigen Grundriss, wie er für einen Streubauhof typisch ist und umfasst neun nachgewiesene Gebäude. Der Stall (Gebäude 9) und das Schlachthaus (Gebäude 4) wurden nach Ende der Grabungsarbeiten wieder zugedeckt, eine Rekonstruktion ist jedoch geplant. Eine Steinmauer mit den ungefähren Maßen 190 × 250 Meter umgab das Gelände. Ein mit Steinplatten gepflasterter, drei Meter breiter Wirtschaftsweg, der von Osten auf das Hauptgebäude zuläuft, konnte ausgegraben werden, wurde jedoch nicht rekonstruiert. Insgesamt sind die Grundzüge der Gebäude mit modernen Methoden nachgebildet und die original erhaltenen Teile vervollständigt worden.

Wohnhaus – Blick über Raum 10 auf das Haus

Grundriss-Schema des Wohnhauses

Das Wohnhaus (Gebäude 1) befindet sich im zentralen Teil des Geländes und hat die Grundmaße 35 × 40 Meter. Bei den Ausgrabungen wurden die Sickerstückung, Grundmauerteile und im nördlichen Abschnitt bis zu zwei Lagen des aufgehenden Mauerwerks vorgefunden. Das einstöckige Haus war in zehn Räume gegliedert. Links und rechts der Eingangshalle (Raum 1) befanden sich zwei, wahrscheinlich einstöckige Ecktürme (Raum 2,3). An diese schlossen sich zwei jeweils per Hypokaustum heizbare Räume (4, 5) an, die wiederum von den Schlaf- und Essräumen (6–9) gefolgt wurden. Außerdem besaß das Haus einen Vorratsraum (10). Den größten Teil des Wohnhauses nahm der unüberdachte 600 Quadratmeter große Innenhof (11) ein. Bei den Grabungen konnten die Hauseingänge nicht rekonstruiert werden.

Im Unterschied zu anderen, luxuriöseren Villae rusticae hatte das Wohnhaus von Büßlingen keine säulengestützte Eingangshalle vor dem Haus

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, sondern eine vollständig in das Wohnhaus integrierte Eingangshalle. Die heute nur noch in ihren quadratischen Grundzügen erhaltenen Ecktürme waren von außen vermutlich nicht als solche zu erkennen. Der Grund dafür, dass im Gutshaus der sonst übliche Keller fehlte, könnte an dem teilweise nahe an die Erdoberfläche reichenden Stauwasser-Horizont liegen. Dadurch wäre vermutlich, zumindest periodisch, zu viel Wasser in den Keller eingedrungen. Den Keller ersetzte ein Raum mit Mörtelboden im Westeck des Hauses. Architektonische Auffälligkeiten sind eine abgeschrägte oberste Steinlage der Grundmauer und ein Sickergraben an der Südwestseite des Hauses. Ersteres geschah aus ästhetischen Gründen, Zweiteres war den in dieser Region vorherrschenden West-Wetterlagen geschuldet. Von daher schloss man auf ein nach außen geneigtes Pultdach.

Badehaus – Blick über Raum 2a auf das Haus

Badehaus – Blick über Raum 5 auf das Haus

Abflussrinne des Badehauses

Grundriss-Schema des Badehauses

Das Badehaus (Gebäude 3) liegt an der Südseite des Geländes und ist 200 Quadratmeter groß. Von dem Gebäude waren Sickerstückung, Grundmauer und die unterste Lage des aufgehenden Mauerwerks erhalten, in fragmentarischer Form auch Teile des farbigen Wandinnenverputzes und der Ziegelbelag des Kaltwasserbeckens. Insgesamt war das Haus in sechs Räume gegliedert, die alle einen mit Rollsteinen unterlegten, 10 cm dicken Mörtelboden besaßen. An der Ostseite befand sich der Heizraum (5), der sowohl das warme Wasser, als auch die Wärme für die Fußbodenheizung zur Verfügung stellte. Hierin könnte auch der Grund für das wenig beheizte Haupthaus liegen: Die Bewohner verbrachten in den kühleren Jahreszeiten ihre Freizeit vermutlich vermehrt in dem wohl dauergeheizten Badehaus.

Für den Ablauf in einem römischen Bad hatte sich im Laufe des ersten Jahrhunderts ein Grundschema herausgebildet. Nach dem Umkleiden in der palaestra (Raum 1) begab sich der Badende in den Kaltwasserraum (2), der zur Hälfte aus dem Kaltwasserbecken (piscina, Raum 2a) bestand. Danach wechselte er in das Schwitzbad (sudatorium, Raum 3) und von dort entweder in die Warmbadewanne (caldarium, Raum 3a) oder das Laubad (tepidarium, Raum 4). Die Räume für Lau- und Warmbad waren mit dem Hypokaustum beheizt. Das Wasser wurde in einem Metallkessel erhitzt und durch ein Bleirohr dem Becken zugeführt. Der Kessel befand sich direkt auf der Heizleitung das Warmbades. Wie das Wasser zu dem Badehaus gelangte, konnte bisher nicht geklärt werden, jedoch dessen Ablauf. Unter den Becken befand sich eine Sickergrube, von der aus eine Abflussrinne ins Freie führte.

Der Tempel (Gebäude 2) liegt 25 Meter südöstlich des Wohnhauses und ist dessen Eingangshalle zugewandt. Mit neun Metern Breite und 16 Metern Länge ist der Tempel größer als die meisten römischen Tempel dieser Art in Baden-Württemberg. Das Gebäude vom Typus eines Prostylos war in zwei Räume geteilt, das Heiligtum (cella, ca. 96 m²) und eine Eingangshalle (ca. 54 m²). Bei den Ausgrabungen stieß man auf die Sickerstückung und die Grundmauern. Vom Mörtelfußboden des innersten Heiligtums und dem Eingangsbereich konnten ebenfalls Teile gefunden werden. Das Dach über der offenen Eingangshalle wurde mutmaßlich von vier Säulen getragen, die jedoch nicht erhalten waren. Auffällig am Gebäude war die bessere Bauausführung im Vergleich mit den übrigen Gebäuden. Hinweise auf die hier verehrte Gottheit konnten nicht gefunden werden.

Insgesamt verfügte der Gutshof über sechs Wirtschaftsgebäude. Darunter waren eine Schmiede, ein Schlachthaus, ein Stall und weitere drei, vermutlich als Scheunen genutzte, Gebäude.

Schmiede – Blick über Raum 4 auf das Haus

Grundriss-Schema der Schmiede

Die Schmiede (Gebäude 5) liegt ein Stück westlich des Haupthauses. Von ihr waren Sickerstückung und große Teile der Grundmauern sowie des beginnenden, aufgehenden Mauerwerks erhalten. Auf die Nutzung des Gebäudes als Schmiedehaus deuten Feuerspuren und Aschefunde in den beiden mittleren Räumen (2,3) hin. Auch die Rest von Feuerungsanlagen wurden gefunden. Rötliche Feuerspuren der Hitze fanden sich an den Wänden und den Ecken der Räume, so dass von mehreren Feuerstellen ausgegangen werden kann. Eine 8 Zentimeter in den Boden reichende, halbkreisförmige Feuerspur im Lehmboden des östlichen Raumes, deutet auf einen größeren Ofen wie beispielsweise eine Eisenschmelze hin. Im südlichen Raum (1) findet sich nur eine größere Feuerstelle, die zu einem Herd gehört haben könnte und Reste eines Mörtelfußbodens. Von diesem sind Teile des Unterbaus und Steinplatten-Auflagen erhalten, die ebenfalls angeglüht sind. Daneben fand sich ein ehemaliger Mahlstein, der vielleicht als Halterung für einen Schwenkarm gedient haben könnte. Es könnte auch möglich sein, dass das Gebäude als Wohnhaus in Benutzung war, in dem die Angestellten des Hofes lebten. Unter der Hofschmiede fand man die Sickerstückung eines älteren Hauses, das vermutlich als Stall genutzt wurde.

Das Schlachthaus (Gebäude 4) befindet sich am östlichsten Punkt des Areals. Es wurde bisher nicht rekonstruiert, aber Tierknochenfunde in seiner Umgebung lassen auf die Funktion als Schlachterei schließen. Daneben scheint auch eine Nutzung als Pförtnerhaus möglich zu sein.

Am anderen Ende des Geländes, im Nordwesten, war der Stall (Gebäude 9) des Hofes. Allerdings war nur noch die Sickerstückung erhalten, so dass die eigentliche Funktion nur vermutet werden kann. Das Gebäude ist recht schmal und dafür eher in die Länge gezogen (im Gegensatz zu den großräumigeren Scheunen). Hier hätten zwei Reihen von Viehboxen Platz gefunden.

Scheune (6)

Scheune (7)

Scheune (8)

Südlich des Tempels befanden sich zwei Scheunen (Gebäude 6, 7) und nordwestlich des Haupthauses nochmals eine (Gebäude 8). Von ersteren war nur die Sickerstückung erhalten, allerdings deutet der größere Grundriss auf eine Nutzung als Lagergebäude hin. Von der dritten Scheune waren außerdem noch Teile der Grundmauern und des aufgehenden Mauerwerks aufzufinden gewesen. In einer zusammengestürzten Mauer eines vermuteten Anbaus fanden sich die Goldmünzen.

Das Bodendenkmal „Römischer Gutshof von Büßlingen“ ist geschützt als eingetragenes Kulturdenkmal im Sinne des §2 des Denkmalschutzgesetzes des Landes Baden-Württemberg (DSchG). Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde an die Denkmalbehörden zu melden.

Koordinaten:

Friedhelm Strzelczyk

Friedhelm Strzelczyk (* 26. November 1947; † Januar 2009) war ein deutscher Fußballspieler. Der Offensivspieler hat von 1966 bis 1973 in der Fußball-Bundesliga (11/0) sowie in der Fußball-Regionalliga West insgesamt 198 Ligaspiele absolviert und dabei 26 Tore erzielt.

Der technisch herausragende Jugendspieler der Sportfreunde Gladbeck debütierte am 7. November 1965 in der Jugendnationalmannschaft des DFB. Beim Länderspiel in Belgrad gegen Jugoslawien wurde er in der zweiten Spielhälfte für den Stuttgarter Karl-Heinz Handschuh eingewechselt. Es folgten drei weitere Einsätze im April gegen die Schweiz, Frankreich und Italien, ehe er im Mai 1966 mit der DFB-Elf am UEFA-Juniorenturnier in Jugoslawien teilnahm. Mit seinen Mannschaftskollegen Norbert Nigbur, Egon Köhnen, David Scheu, Horst Köppel, Karl-Heinz Handschuh, Rainer Budde

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, Heinz Flohe und Hans-Jürgen Hellfritz scheiterte er in der Gruppenphase an der Konkurrenz aus Spanien, Schottland und der Niederlande. Seinen letzten Einsatz in der Jugendnationalmannschaft hatte er am 29. Juni 1966 beim torlosen 0:0-Remis in Kassel gegen Schweden, wo er mit Heinz Flohe den linken Flügel bildete. Zur Saison 1966/67 bekam der nur mit einem Auge sehende Angreifer einen Vertrag beim süddeutschen Bundesligisten Karlsruher SC.

Neben dem Nachwuchstalent aus Gladbeck kamen noch mit Lars Granström, Christian Müller, Dragoslav Šekularac und Jürgen Weidlandt vier erfahrene Akteure zu den Blau-Weißen vom Wildparkstadion. Bereits am zweiten Spieltag, den 27. August 1966, kam Strzelczyk zu seinem Bundesligadebüt. Vor 36.000 Zuschauern gab es gegen den Hamburger SV ein 1:1-Heimremis. Als Sturmspitzen des KSC waren Horst-Dieter Berking, Christian Müller und Strzelczyk aufgelaufen. Sein Gegenspieler beim HSV war deren rechter Außenverteidiger Helmut Sandmann. Der KSC belegte am Rundenende den 13. Tabellenplatz und das Talent aus Gladbeck hatte elf Spiele absolviert. Der Ex-Kölner Müller bestätigte auch in Karlsruhe seine Torjägerqualitäten und an seiner Seite lief in der Rückrunde Ex-Nationalstürmer Hans Cieslarczyk in der Sturmspitze zu guter Form auf

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. Trainer Werner Roth setzte daneben auf ein verstärktes Mittelfeld mit vier Spielern und brachte überwiegend Willi Dürrschnabel, Klaus Zaczyk, Horst Wild, Arthur Dobat und Sekularac zum Einsatz. Die Einsatzmöglichkeiten waren somit für Strzelczyk beschränkt, er fand keinen Platz mehr in der KSC-Formation.

Nach einer Saison wurde sein Vertrag beim Karlsruher SC aufgelöst und er schloss sich zur Runde 1967/68 dem in der Regionalliga West spielenden Bayer 04 Leverkusen an. Mit den weiteren Neuzugängen wie Torhüter Hans Benzler und den Feldspielern Klaus Görtz, Karl-Heinz Brücken, Willi Haag und Peter Rübenach versuchten die Verantwortlichen im Ulrich-Haberland-Stadion die Abgänge von Dieter Fern, Karl-Heinz Ripkens, Klaus Germann, Jörg Goldmann, Heinz Reinhard und Horst Wehrle zu kompensieren und einen personellen Umbruch einzuleiten. Trainer Theo Kirchberg startete am 13. August 1967 mit einem 2:1-Heimsieg gegen Viktoria Köln mit Linksaußen Strzelczyk in die Verbandsrunde. Mit 25:9-Punkten und dem Torverhältnis von 33:17-Toren feierte Leverkusen überraschend die Herbstmeisterschaft. Alle Neuzugänge gehörten dem Kreis der Stammbesetzung an, zu der auch noch aus dem alten Stamm die Spieler Leo Wilden, Günter Haarmann, Helmut Röhrig, Fredi Hennecken, Helmut Richert und Friedhelm Renno (Ersatztorhüter) gehörten. Am 27. Januar 1968 zeigte Regionalliga-Tabellenführer Leverkusen im DFB-Pokal gegen den Ersten der Bundesligatabelle, den 1. FC Nürnberg, – 20 Spiele mit 30:10-Punkten – bei der 0:2-Niederlage eine gute Leistung. Die Offensive der Leverkusener mit Helmut Brücken, Helmut Richert, Karl-Heinz Brücken Fredy Hennecken und Strzelczyk konnte sich dabei nicht gegen die „Club“-Defensive mit Roland Wabra, Helmut Hilpert, Fritz Popp, Ludwig Müller, Ferdinand Wenauer und Horst Blankenburg durchsetzen.

Der Dreikampf um die Meisterschaft 1967/68 wurde nach 34 Spieltagen durch das Torverhältnis entschieden. Punktgleich mit jeweils 52:16-Punkten und ein Punkt Vorsprung gegenüber RW Oberhausen entschieden die Rot-Schwarzen aus dem Ulrich-Haberland-Stadion das Titelrennen gegen RW Essen. Strzelczyk hatte in 33 Einsätzen sieben Tore erzielt. In der anschließenden Aufstiegsrunde schlossen sich vier weitere Spiele mit zwei Toren an, darunter der 1:1-Ausgleichstreffer am 22. Mai gegen den späteren Aufsteiger Kickers Offenbach.

In den nächsten fünf Runden konnte sich Leverkusen nicht mehr an der Regionalligaspitze halten, Strzelczyk gehörte aber immer der Stammbesetzung an. In der Saison 1972/73 ereilte Bayer 04 unter Trainer Gero Bisanz der Abstieg. Mit lediglich 12:22-Heimpunkten stieg Leverkusen als 17. in das Amateurlager ab. Das letzte Regionalligaspiel absolvierte Strzelczyk am 13. Mai 1973 beim 4:1-Heimerfolg gegen Alemannia Aachen. Mitspieler waren unter anderem Torhüter Dieter Ferner, die Feldspieler Hans-Werner Marx, Willi Rehbach, Jürgen Papies, Klaus Röhrig, Peter Sichmann und Lothar Richter. Insgesamt absolvierte er von 1967 bis 1973 für Bayer 04 Leverkusen 187 Regionalligaspiele und erzielte dabei 26 Tore

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Der Finanzbeamte spielte danach noch mehrere Jahre beim VfB Bottrop und beim SV Fortuna Bottrop, bei der Fortuna zeigte er nicht nur sein Können auf dem Platz, sondern agierte als Spielertrainer auch an der Seitenlinie. Es folgten noch Stationen als Trainer bei den Sportfreunden Gladbeck und dem SV Zweckel. Günter Dohnau, der über 30 Jahre Sportredakteur bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung in Bottrop war, sagte über Strzelczyk: „Er lebte für den Fußball und war stets sehr engagiert. Die Jugendlichen hatten alleine daher schon Respekt, weil er ihnen am Ball alles vormachen konnte“.