Alexei Iwanowitsch Chludow

Alexei Iwanowitsch Chludow (russisch Алексей Иванович Хлудов, wiss. Transliteration Aleksej Ivanovič Chludov; * 23. August 1818; † 22. März 1882) war ein russischer altgläubiger Kaufmann. Er trug die umfangreichste private Sammlung von frühen mittelalterlichen Handschriften im zaristischen Russland zusammen.

Als Sohn eines Bauern stieg Chludow zu einem Mann mit großem Vermögen auf. Er war von 1859 bis 1865 Vorsitzender des Moskauer Börsenausschusses

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

. Chludow spezialisierte sich auf das Sammeln früher russischer, südslawischer und griechischer religiöser Handschriften. Er vermachte in seinem Testament seine Sammlung dem Nikolski-Kloster in Moskau.

Nach der Oktoberrevolution enteigneten die Bolschewiki die Chludow-Sammlung, darunter das Prunkstück, den Chludow-Psalter – eine illuminierte byzantinische Handschrift aus der Mitte des 9. Jahrhunderts. Die 524 mittelalterlichen Handschriften und 717 Inkunabeln der Sammlung werden seit 1917 im Staatlichen Historischen Museum in Moskau aufbewahrt.

Jürgen Hilbrecht

Jürgen Hilbrecht (* 21. Dezember 1942 in Berlin-Johannisthal) ist ein deutscher Schauspieler und Regisseur sowie Sänger, Kabarettist und Entertainer, der vor allem als Berliner Volksschauspieler und Interpret volkstümlicher Musik mit „Berliner Schnauze“ bekannt wurde. Seine Paraderolle ist der Hauptmann von Köpenick.

Jürgen Hilbrecht absolvierte eine Berufsausbildung zum Elektroinstallateur und betätigte sich als Amateur in künstlerischen Bereichen, wie beim Ballett, Sprecherzirkel, Amateurtheater und Filmzirkel. Ab 1961 studierte er an der heutigen Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Ost-Berlin. 1966 hatte Hilbrecht sein erstes Engagement in Leipzig als Schauspieler und übernahm in der Folge auch erste Regiearbeiten. Weitere Stationen waren unter anderem Halle, Greifswald, Frankfurt an der Oder, Brandenburg, der Friedrichstadt-Palast in Berlin und Hannover. Außerdem hatte er mehrere Gastspiele als Schauspieler und Regisseur sowie Film- und Fernseharbeiten und war als Synchronsprecher tätig.

Zu seinem Repertoire gehören unter anderem die Rollen des Faust und Mephisto in Goethes Faust, Theobald Maske in Carl Sternheims Die Hose, Hauptmann von Köpenick in Carl Zuckmayers Tragikomödie Der Hauptmann von Köpenick und Truffaldino in Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren. In der Sparte Musiktheater trat er in Stücken wie der Operette Der Vogelhändler

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, dem Singspiel Im weißen Rößl und dem Musical My Fair Lady auf.

Jürgen Hilbrecht lebt in Berlin-Köpenick.

Nach der Wende in der DDR und der deutschen Wiedervereinigung engagierte Hilbrecht sich von 1991 bis 1995 im Rahmen einer AB-Maßnahme für eine Wiederbelebung des Stadttheaters Cöpenick. Er baute in dem Berliner Ortsteil Köpenick, der durch die Tat des Schusters Wilhelm Voigt, dem Hauptmann von Köpenick in der damaligen Stadt Cöpenick (bei Berlin) weltbekannt wurde, ein Ensemble auf, das die Tradition des berlinischen Volkstheaters pflegen sollte. Die Eröffnung erfolgte im April 1992 mit der Aufführung von Humoresken unter dem Titel Wat braucht der Berliner im Festsaal des Köpenicker Rathauses; die erste programmatische Theaterinszenierung war 1993 Der Hinterbänkler in der Regie von Rainer Gohde.

Auf dem Programm standen unter anderem „Altberliner Humoresken“, mehrere Kindermärchen, Reutter-Abende mit Hilbrecht sowie komödiantische Auftritte von Hans-Joachim Preil. Das Projekt scheiterte vor allem aus finanziellen Gründen; eine Wiederaufnahme des regulären Spielbetriebs erfolgte im September 1994 in der Kunstfabrik Köpenick, die das Ensemble übernahm und seitdem Träger des heutigen Stadttheaters Cöpenick ist.

Hilbrecht orientierte sich seit 1995 neu und befasste sich mit Kleinkunst sowie mit Animateur- und Entertainer-Tätigkeiten. Er entwickelte Unterhaltungsprogramme, die sich mit der Geschichte Berlins und Köpenicks sowie mit der Figur des Hauptmanns von Köpenick und dessen Köpenickiade auseinandersetzen.

Er verkörperte die Rolle des „charmanten Schlitzohrs“ (Hilbrecht) am historischen „Tatort“ in Berlin-Köpenick und brachte die weltweit bekannte Geschichte des Schusters Wilhelm Voigt Touristen und geschichtlich Interessierten mit viel persönlichem Engagement näher. Hilbrecht gab seitdem mit „Berliner Schmiss & Charme“ als Hauptmann von Köpenick teils über 290 Veranstaltungen im Jahr, übernahm Repräsentationsaufgaben und trat unter anderem in der Rolle als „Idenfikationsfigur“ für Berlin-Köpenick bei Messen der Tourismuswirtschaft auf.

Für die Figur entwickelte er mehrere Kabarettprogramme, wie 2004 Ein (Haupt)–mann für alle Fälle, oder Willi im Wunderland sowie 2005 Rührt Euch! unter Verwendung von Texten von Otto Reutter und Klaus Dannegger (u. a. Hausautor des Kabaretts Leipziger Pfeffermühle). Ständiger Aufführungsort ab 1995 war die Bühne des Ratskellers Köpenick im Rathaus Köpenick.

Eines Abends sahen ihn die bekannten Fernsehautoren Felix Huby und Hans Münch und waren so sehr von ihm angetan, dass sie ihm zum 100. Jubiläum der Köpenickiade im Jahr 2006 ein neues Theaterstück über das Leben des Schuhmachers Wilhelm Voigt auf den Leib schrieben.

Dem Stück mit dem Titel Das Schlitzohr von Köpenick – Schuster, Hauptmann, Vagabund gingen umfangreiche historische Forschungen voraus und eine Reihe von bislang wenig oder nicht bekannten Details und Episoden aus dem „wirklichen“ Leben der Hauptfigur flossen in seine Handlung ein. Das „Kabinettstück für einen Schauspieler mit 15 Rollen“ hatte im Oktober 2006 Premiere; Regie führte Rainer Gohde. Aufführungsort war anfangs der Theaterraum des Hotels Courtyard by Marriott in Berlin-Köpenick, weitere Aufführungen erfolgten und erfolgen auf der Bühne im Ratskeller Köpenick sowie im Alten Ballsaal in Berlin-Friedrichshagen.

„Seither ist der ‚Hauptmann von Köpenick‘ Hilbrechts Paraderolle“ (Berliner Morgenpost).

Neben seiner „Paraderolle“ als Hauptmannsdarsteller, die er oft bei seinen sonstigen Auftritten „zitiert“, entwickelte Hilbrecht ab 1995 mehrere Kleinkunst- und Kabarettprogramme. So kam zu seinem Reutter-Abend Nehm’n Sie ’n Alten von 1994 im Jahr 2000 der Kabarettabend Ein Mann für alle Fälle mit Texten von Klaus Dannegger hinzu, und im November 2008 Kabarettistisches von Reutter und Dannegger mit dem „zeitaktuellen“ Titel Geld regiert die Welt.

Im Oktober 2008 hatte er einen Auftritt in der Berlinrevue von Mark Scheibe im Berliner Admiralspalast, wo „eher auf elektronische Sounds gepolte Zwanzig- bis Vierzigjährige dem urigen Sänger mit seinen Couplets von Otto Reutter plötzlich zu Füßen lagen“ (Berliner Morgenpost) und „der Saal tobte“ (Der Tagesspiegel).

Seit Anfang 2009 tritt Hilbrecht im Admiralspalast in Berlin-Mitte mit einer eigenen Gesangsshow mit Berliner Liedern und Geschichten auf, wobei er unter anderem Chansons von Paul Lincke und Lieder von Otto Reutter singt, dazu Geschichten erzählt sowie aus dem vergangenen Berlin der Jahrhundertwende und dem der Jahre zwischen den Kriegen berichtet. Zu seiner monatlichen Showreihe mit dem Titel Das ist die Berliner Luft! lädt er Gäste und „Berliner Originale“ ein.

Peter Luckner

Peter Luckner (* 1941 in Zwickau) ist ein deutscher Umweltgestalter, Ingenieur, Designer und Hochschullehrer. Er lebt und arbeitet in Halle (Saale) und in der Dübener Heide.

Luckners Eltern waren Handwerker. Er erlernte den Beruf des Betriebsschlossers im Reichsbahnausbesserungswerk Zwickau. Von 1961 bis 1964 studierte Luckner Werkzeugmaschinenbau in Karl-Marx-Stadt (heute wieder Chemnitz) und von 1970 bis 1973 elektronische Datenverarbeitung in Leipzig. Von 1964 bis 1973 arbeitete er als Technologe und später als Manager im VEB Werkzeugmaschinenbau Bad Düben.

Ab 1965 studierte er an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein im Fernstudium und schloss es 1970 mit dem Diplom als Industrieformgestalter ab. 1973 holte ihn Horst Oehlke an die Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein.. 1986 wurde er an der TU Dresden mit einer Arbeit zur Dialektik von Produktion und Produzenten promoviert. Bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2007 arbeitete er vorwiegend auf den Gebieten Umweltumgestaltung und Multisensuelles Design.

Peter Luckner lehrt als Ehren- und Gastprofessor an Hochschulen in China und der Ukraine. Seit 1991 leitet Peter Luckner das von ihm gegründete Institut für Ökologische Ästhetik in Halle, und seit 1997 das Zentrum für Zukunftstechnologie, Kunst und Design im Geiseltal.

Lehrprogramm „Arbeitsumweltgestaltung“ (zusammen mit Dieter Franz) zur Ausbildung von Industrieformgestaltern der Fachrichtung Arbeitsumweltgestaltung an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein (1976–1979)

„Dagegen kann Arbeitsumweltgestaltung in der DDR zur gesellschaftlichen Aufgabe erklärt werden; sie ist sogar gesetzlich, d. h. durch einen Beschluss des Ministerrates (1984) verankert […] Das ist nicht nur ein Programm, das auf Zwänge zur Produktivitätssteigerung reagiert. Vielmehr wird die Aufgabe unbeschadet der ökonomischen Leitmotive und Planvorgaben, eingebunden in das gültige Denksystem, mit philosophisch-ideologischem Ernst begründet (vgl. z. B

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

. LUCKNER 1982, 1986; AiF 1985).“

Labor für handlungsleitende Umweltbildung (vulgo Biohaus) an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle (1991–2001).

„Angeregt durch die ökologische Naturästhetik Gernot Böhmes, versucht Peter Luckner in Halle, mit der Gründung des Instituts für ökologische Ästhetik (1991) und der Errichtung des Tagungszentrums ‚Biohaus‘ (1992 – 2002) einen Ort zu schaffen, der zu einem Experimentierfeld für unterschiedlichste Gruppen wird. Sie alle verbindet das Ziel, die Wahrnehmung für Naturprozesse zu sensibilisieren. Die dort gewonnenen Erkenntnisse über die fortschreitende Entsinnlichung der Wahrnehmung führen 1999 zum Modellversuch einer ‚Vertiefungsrichtung multisensuelle Gestaltung‘ an der Burg Giebichenstein

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Nachdem in der Vergangenheit nur visuelle und haptische Faktoren eine Rolle spielten, soll hier die gesamte Sinneswelt des Menschen in die Gestaltung einbezogen werden.“

Initiator und Leiter des Modellversuchs im Hochschulbereich der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) zum Thema „Multisensuelles Design“ (1999–2002); Einführung in die Lehre als Vertiefungsrichtung im Fachbereich Design der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (2002–2007).

„Multisensuelles Design meint die Gestaltung von Produkten, Räumen und Prozessen mit allen Sinnen. Im Rahmen des zwischen 1999 und 2002 an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle durchgeführten „Modellversuchs im Hochschulbereich“ wurden Akustik und Olfaktorik als Dimension von Designarbeit systematisch erforscht und ihre Einbindung in die Lehre vorbereitet. Die Anthologie vereint Beiträge von Wissenschaftlern, Künstlern und Designern aus Deutschland, Japan, der Ukraine, der Schweiz und den USA, die ihre fachspezifischen Kompetenzen in Theorie und Praxis einer ganzheitlich orientierten Designausbildung einbringen. Multisensuelles Design betont das Flüchtige im Dauerhaften und ist damit den Ideen Ökologischer Ästhetik verpflichtet.“

Beim Deutschen Patent- und Markenamt hat sich Luckner den Begriff „Multisensuelles Design / multisensual design“ als Marke gesichert.

Er war Mitglied im Kuratorium Kulturlandschaft Goitzsche der EXPO 2000 Sachsen-Anhalt von 1998 bis 2001. Die Goitzsche – das weltweit größte Landschaftskunstprojekt.

Erhalt der Maschinenhalle Braunsbedra

„Geiseltal: eine Mondlandschaft wird zum kulturellen Ereignis. Verrückt: ein Mann geht in eine aufgelassene Maschinen-Halle in einem Gebiet, das vielen Menschen wie Dantes Hölle vorkommen muß. Was er dort will, darüber denkt er tagtäglich nach, ohne zu sagen, er habe es gefunden – es hält ihn in Bewegung und sorgt dafür, daß er sich nicht festsetzt. Dieser Mann nimmt die Studenten seines Instituts für ökologische Ästhetik mit, lockt sie aus dem Normalbetrieb einer schönen Hochschule in der schönen Burg Giebichenstein (Halle), hoch über der Saale, dorthin, wo es knirscht: War in einer versorgten Atmosphäre die Welt im Raster, ist sie nun dabei, sich aufzulösen – dabei saugt sie neue Dimensionen auf – dies, sagt er

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

, ist der Impuls für eine Kunst, die sich um die Erde sorgt. […] In und um die Maschinen-Halle sind Szenerien entstanden: rhythmische Plastiken. ‚Immer schon‘, sagt Peter Luckner, ‘war Technik ein Spiel und Ästhetik‘.“

Mit Renate Patz und Jörg Hansel baute er die Zentralwerkstatt Pfännerhall auf.

„Mit dem Ende des Bergbaus im Geiseltal 1993 sollte auch das Ende der Zentralwerkstatt PFÄNNERHALL kommen. Ihr Abriss war bereits beschlossen. Einem engagierten Personenkreis um Herrn Dr. Peter Luckner, Dozent an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle, ist es zu verdanken, dass die Zentralwerkstatt erhalten blieb. 1997 wurde der Förderverein ´Zentrum für Zukunftstechnologie, Kunst und Design Zentralwerkstatt PFÄNNERHALL Geiseltal´e.V. gegründet. 1999/2000 erfolgte die denkmalsgerechte Sanierung und der Umbau von Pfännerhall“.

Intention, Konzeption und Projektleitung (gemeinsam mit Roland Karge) der Dauerausstellung „Fundort Pfännerhall“ im Zentrum für Zukunftstechnologie, Kunst und Design – Zentralwerkstatt Pfännerhall, Geiseltal 2013/15

Die Zentralwerkstatt Pfännerhall „gehört seit 2000 dem ´Zentrum für Zukunftstechnologie, Kunst und Design´. Die Betreiber führen es als regionales Entwicklungszentrum. International ist es als Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur bekannt. Fundort Pfännerhall, die ständige Ausstellung des Altelefanten und des Urpferdes, ist der entscheidende Schritt zur Profilierung der Zentralwerkstatt Pfännerhall als Besucher- und Informationszentrum des Geiseltals.“

Zelda Fitzgerald

Zelda Sayre Fitzgerald (* 24. Juli 1900 in Montgomery, Alabama, als Zelda Sayre; † 10. März 1948 in Asheville) war eine US-amerikanische Autorin und Ehefrau des Schriftstellers F. Scott Fitzgerald, den sie 1920 heiratete.

1932 veröffentlichte sie den autobiographischen Roman Save Me the Waltz (dt. Darf ich um den Walzer bitten?, 1972 bzw. Ein Walzer für mich, 2011). Fitzgerald, die vielen Zeitgenossen als Verkörperung des typischen „flapper girls“ galt, wurde sowohl aufgrund ihrer eigenen Lebensgeschichte als auch wegen der Rolle berühmt und berüchtigt, die sie als Muse ihres Ehemanns und Vorlage einiger seiner berühmtesten Figuren spielte, insbesondere der Nicole Diver aus Tender is the Night (dt. Zärtlich ist die Nacht).

1930 erlitt sie einen ersten Nervenzusammenbruch. In der schweizerischen Nervenheilanstalt Les Rives de Prangins ließ sich Zelda Fitzgerald aus freien Stücken behandeln. Im Alter von 47 Jahren starb sie bei einem Brand im Highland Mental Hospital in Asheville, North Carolina, bei dem acht weitere Patienten ihr Leben verloren.

Zelda Fitzgerald kam am 24. Juli 1900 als letztes von sechs Kindern von Anthony Dickinson Sayre (1858–1931) und dessen Ehefrau Minerva Buckner Machen (1860–1958) zur Welt. Ihr Vater war Richter am Alabama Supreme Court. Ihre Geschwister waren Anthony Dickinson Sayre, Jr. (1894–1933), Marjorie Sayre (Mrs. Minor Williamson Brinson) (1886–1960), Rosalind Sayre (Mrs. Newman Smith) (1889–?) und Clothilde Sayre (Mrs. John Palmer) (1891–1986).

Zelda war als furchtloses Kind bekannt. Ihre Mutter zog sie liebevoll auf und hielt sie zu freundlichem und rücksichtsvollem Verhalten an. Ihre Freundin Sara Mayfield charakterisiert Zelda als mitfühlend, nachdenklich und sensibel. Ihr Vater, Richter am Alabama Supreme Court, galt als strenger und distanzierter Mann. Die Schuljahre absolvierte sie mit dem kontinuierlichen Durchschnitt „High B“, wobei sie in Englisch und Mathematik noch eine Note besser war. Gegenüber den Konsequenzen ihres oft für Aufsehen sorgenden Verhaltens blieb sie meist gleichgültig. Sie hatte als Mädchen viele Freundinnen und pflegte später aktiv die Gemeinschaft mit vielen Bewunderern. Aufgrund ihres naturblonden Haars, ihrer reinen Haut und bemerkenswert schönen Augen galt sie weithin als eines der schönsten Mädchen.

Zelda lernte Francis Scott Key Fitzgerald im Juli 1918 bei einem Tanzabend kennen, als er bei der US-Army in einer Kaserne in der Nähe von Montgomery diente. Die voreheliche Beziehung zu Scott gestaltete sich problematisch. Im Oktober 1918, wenige Wochen, nachdem Scott in seinem Notizbuch notiert hatte, er habe sich in Zelda verliebt, nahm er in Montgomery gleichzeitig eine Beziehung zu May Steiner auf. Infolgedessen ging Zelda auf Distanz. Dennoch kam es im März zur Verlobung mit Scott, die Zelda im Sommer 1919 wieder löste, da sie an Scotts Charakter zu zweifeln begann (sein Hang zum Alkohol, sein Jähzorn, sein Interesse an anderen Mädchen). Im Sommer 1919, als ihre Beziehung bereits stark kriselte, erregte Zelda auf dem Bahnhof in Atlanta Aufsehen, wo sie von vier jungen Männern abgeholt wurde, von denen jeder der Meinung war, sie hätte sich nur mit ihm zu einem Ball verabredet. Im Spätherbst 1919 kam das Paar jedoch wieder zusammen, und am 3. April 1920 heirateten die beiden in einer kurzen, schmucklosen Zeremonie in New York.

Die Ehe wurde durch Scotts zunehmenden Alkoholismus – er wurde bis zu seinem frühen Tod 1940 durchgehend ein sehr starker und regelmäßiger Trinker – und durch Scotts Gewalttätigkeit belastet. Zelda brach schließlich im Frühjahr 1930 nach ihrer Scheidungsabsicht, die sie im Februar 1930 in Biskra geäußert hatte, wobei Fitzgerald mit einer Vase nach ihr warf, erstmals mit einem Burnout zusammen.

Das Paar hatte sich ursprünglich in New York niedergelassen, wo sie die Größen der amerikanischen Literatur kennenlernten. Aufgrund der Prohibition und da die Lebenshaltungskosten in Frankreich durch den günstigen Franc geringer waren, lebte das Paar in den Zwanzigern häufig für längere Zeit in Frankreich. In diesem Zeitraum wurden die schöne Zelda und der gutaussehende Scott von der Presse als Ebenbild des jugendlichen Zeitgeistes der Roaring Twenties gefeiert und erreichten so einen überhöhten Status, der dem der größten Filmstars ihrer Zeit mehr oder weniger ebenbürtig war.

Doch die nicht enden wollenden Partys und großen Mengen des von Scott konsumierten Alkohols zogen nicht spurlos an der Gesundheit und der Beziehung der beiden vorbei; zudem verschleuderten sie nahezu die gesamten Einnahmen, die Scott aus seiner Schriftstellerei bezog, indem sie etwa 30.000 US$ im Jahr ausgaben – zu jenen Zeiten eine stolze Summe. Mitte der Zwanziger war Scott als starker Trinker berüchtigt geworden, hatte seinen eigenen Schwarzhändler für private Zwecke, und wenn er nicht gerade schrieb, ging er für gewöhnlich auf Sauftouren, bis er ohnmächtig und im Taxi nach Hause gebracht wurde.

1925 in Paris traf F. Scott Fitzgerald, der in der literarischen Welt bereits eine Berühmtheit war, den aufstrebenden amerikanischen Autor Ernest Hemingway, dessen Karriere er kräftig voranzutreiben suchte. Hemingway und Fitzgerald wurden enge Freunde (bevor sie sich später voneinander entfremdeten), doch wie Zeldas Biographin Nancy Milford berichtet, hatte Zelda von Anfang an eine Abneigung gegen Hemingway, den sie offen als „Heuchler“ und „so falsch wie einen ungedeckten Scheck“ beschrieb

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

, und dass sie Hemingways dominante Macho-Rolle für nichts als eine Pose hielt.

Zeldas Abneigung gegen Hemingway ist vor allem auf ihren Abscheu vor seinen Trinkereien mit Scott zurückzuführen. Es ist faszinierend, in Hinblick über Zeldas Einschätzung von Hemingways Charakter darüber nachzudenken, was in früheren Jahren über fetischistische Aspekte in Hemingways Werk und seine mögliche Obsession für Geschlechterrollen geschrieben wurde. Scott nahm es seiner Frau sehr übel, als diese im Frühjahr 1929 das vom Pariser Verleger Robert Mc Almon in den Umlauf gebrachte Gerücht, Hemingway sei bisexuell, in Gesprächen weiter verbreitete. Hemingway hatte Mc Almon ob dieser Behauptung nicht verklagt, und somit hielt Zelda Hemingways Bisexualität für möglich.

Die Geburt ihres einzigen Kindes, Frances Scottie Fitzgerald im Jahre 1921, trug wenig dazu bei, den Lebensrhythmus der beiden zu verlangsamen, und obgleich Zelda ihre Tochter gernhatte und ihr später aus Klinikaufenthalten sehr häufig schrieb, wurde Scottie nahezu ausschließlich von Kindermädchen erzogen. Die Kindermädchen suchte Scott aus; Zelda hatte kein Mitspracherecht.

Im Jahr 1924, bei einem ihrer ersten Frankreichbesuche, ließ Zelda sich auf eine kurze Bekanntschaft mit dem französischen Piloten Edouard Jozan ein, in den sie sich verliebte. Dies veranlasste ihren Ehemann, sie in ihrem gemeinsamen Haus einzusperren, um sie davon abzuhalten, Jozan zu treffen. Später spielten sie die Geschichte hoch, indem sie behaupteten, Jozan habe Selbstmord begangen. Letztere Aussage traf Hadley Hemingway gegenüber der Biografin Nancy Milford. Es bleibt zu bedenken, dass Hadley Hemingway Zelda nicht mochte. Hemingway hatte, kurz bevor er wegen Pauline Pfeiffer seine Frau Hadley verließ

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

, Zelda sehr intensiv den Hof gemacht.

Ab 1925 schrieb Zelda Kurzgeschichten, die jedoch alle unter Scotts oder unter ihrer beider Namen veröffentlicht wurden, da es ein Mehrfaches an Honorar brachte. Scotts Erzählungen „The Ice Palace“ sowie „Jelly Bean“ basieren ausschließlich auf Zeldas Ideen, sein Roman „Die Schönen und Verdammten“ zum großen Teil, so Scotts Jugendfreund Alex McKaig. Drei Erzählungen, die Zelda im Sommer 1930 in der Nervenklinik Prangins schrieb, gingen verloren. Ihr zweiter Roman „Caesar’s Things“, begonnen Ende 1932, blieb unvollendet.

Scott bezog die geistreiche Persönlichkeit seiner Frau in großem Maße in seinen Schreibprozess ein, indem er des Öfteren Passagen aus ihren persönlichen Tagebucheinträgen direkt in seine Werke übernahm. Außer in einer einzigen Rezension scheint Zelda dies niemals kommentiert zu haben. Dort heißt es allerdings: „Es kommt mir so vor, als ob ich auf einer Seite einen Abschnitt aus einem meiner alten Tagebücher wiedererkannt hätte, welches mysteriöserweise kurz nach meiner Eheschließung verschwand, und auch Bruchstücke aus Briefen, die mir, obschon beachtlich abgeändert, vage bekannt vorkommen. In der Tat scheint Herr Fitzgerald – Ich glaube, so schreibt er sich – der Überzeugung zu sein, dass Plagiat daheim zu beginnen habe.“

Während ihrer Pariser Zeit, im Alter von 26 Jahren, entwickelte Zelda eine Begeisterung für das Ballett, welches sie bereits ab ihrem 9. Lebensjahr ausgeübt hatte. Sie trainierte mit immensem Fleiß. Ihre Pariser Ballettlehrerin Ljubow Jegorowa verschaffte ihr an der Oper Neapel ein Engagement als Primaballerina, das Zelda jedoch aus Sorge um ihre Tochter, die in Paris hätte zurückbleiben müssen, nicht annehmen konnte. Scott stand dem Verlangen seiner Frau, Profitänzerin zu werden, ablehnend entgegen.

Die Konflikte zwischen Zelda und Scott wurden noch stärker, als Zelda eine eigenständige Karriere als Balletttänzerin, Schriftstellerin und Malerin anstrebte, was Scott jedoch mit allen Mitteln zu unterdrücken suchte, da er (zu Recht) fürchtete, seine Frau könne ihn bei finanzieller Unabhängigkeit verlassen. Im Oktober 1931, nach der Rückkehr des Paares aus Europa nach Montgomery, Alabama, begann Zelda ihren ersten Roman, den sie Ende März 1932 in der psychiatrischen Phipps-Klinik Baltimore beendete, wo sie mit Erlaubnis ihrer Ärztin Mildred Squires täglich zwei Stunden schreiben durfte. [6] Kendall Taylor: „Sometimes Madness is Wisdom. Zelda and Scott Fitzgerald. A Marriage“, New York 2001, S. 259. Der Roman erschien im Oktober 1932 unter dem Titel „Save Me The Waltz“ und war von Zelda als Enthüllungsroman angelegt, der jedoch durch Fitzgerald und dessen Lektor Perkins beim Scribner’s Verlag um ein Drittel (ca. 100 Seiten) gekürzt worden war. Die Originalversion verschwand. Sie war sehr provokativ und enthielt Angriffe gegen Scott als Ehemann und Schriftsteller sowie skandalöses Material über das Privatleben des Paares. Ein Mitarbeiter der Scribner’s promotion department, der das Original gelesen hatte, hatte dies Tony Buttita, Inhaber des Intimate Book Shop Asheville, North Carolina, anvertraut.

Zelda hatte mit ihrem Roman auf einen Bestseller gehofft, der ihr die nötige finanzielle Sicherheit bringen würde, um die Scheidung von Scott einzureichen und für sich und Scottie ein neues Leben beginnen zu können. Die seit Februar 1930 von Zelda immer wieder geforderte Scheidung hatte Fitzgerald stets abgelehnt, bis auf ein einziges Mal Anfang Juni 1933, nach einem langen Gespräch mit Zeldas Psychiater und seiner Frau, das Ende Mai 1933 im Fitzgeraldschen Wohnzimmer stattfand. Doch den Gedanken daran verwarf er schnell, denn in diesem Fall hätte er nicht kontrollieren können, was Zelda in ihrem zweiten Roman „Caesar’s Things“ schreiben würde. Scott Fitzgerald hatte im Frühjahr 1933 in seinem Notebook notiert: „Angriff auf allen Ebenen: Theaterstück (unterdrücken), Roman (verzögern), Bilder (unterdrücken), Charakter (angreifen), Kind (entfremden), Tagesablauf (durcheinanderbringen, um Schwierigkeiten zu machen). Kein Maschinenschreiben. Wahrscheinliches Resultat: neuer Nervenzusammenbruch.“

Zelda lebte von Mitte 1930 bis zu ihrem Tod im März 1948 mit einigen Unterbrechungen in der Psychiatrie. Die genauen Zeiträume ihres Psychiatrie-Aufenthaltes in stets privat betriebenen Kliniken umfassen folgende Zeitspannen:

Im 114 Seiten umfassenden Eheprotokoll (Mitschrift des Therapiegespräches zwischen Zelda, Scott und Zeldas Psychiater Dr. Rennie vom 28. Mai 1933) sagt Zelda: „Mit dir zu leben ist unmöglich. Lieber gehe ich ins Irrenhaus, wohin du mich am liebsten stecken möchtest.“ Sie forderte wiederum die Scheidung, und sie wolle als Schriftstellerin ihren Lebensunterhalt verdienen.

Im April 1933, während Zeldas ambulanter Behandlung in der Phipps-Klinik, hatte Fitzgerald vom dortigen Direktor Adolf Meyer ein Schreiben verlangt, das ihn ermächtigen sollte, Zelda jederzeit – auch gegen ihren Willen – in die Phipps-Klinik einzuliefern. Dr. Meyer hatte dieses Ansinnen abgelehnt. Bereits im Mai 1932, kurz vor Zeldas Entlassung aus der Phipps-Klinik, hatte Fitzgerald den Psychiater Austin Fox Riggs, Stockbridge Sanatorium, Massachusetts, schriftlich gebeten, Zelda für den Sommer aufzunehmen. Der Psychiater ließ Fitzgerald wissen, dafür benötige er ein ärztliches Gutachten der Phipps-Klinik. Es gab keine weitere Korrespondenz zwischen den beiden, und Zelda wurde nicht im Stockbridge Sanatorium aufgenommen, sondern ambulante Patientin von Frau Dr. Mildred Squires

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, Phipps-Klinik Baltimore. Im Vorwort seiner Fitzgerald-Biographie schreibt Matthew J. Bruccoli über das Ehepaar, sie hätten sich in einem gefährlichen Spiel verschworen, für das nur sie die Regeln kannten.

In seinem Roman „Alabama Song“ vermischte der Schriftsteller Gilles Leroy biografische und fiktive Elemente aus dem Leben von Zelda Fitzgerald und gewann damit 2007 den französischen Literaturpreis Prix Goncourt. Der Roman erschien 2008 auf Deutsch bei Kein & Aber (ISBN 978-3-0369-5522-3).

Katrin Boese erzählt in ihrem Roman „Zelda Fitzgerald – ‚So leben, dass ich frei atmen kann’“ die Lebensgeschichte Zelda Fitzgeralds als Autorin, Malerin und Tänzerin aus der Perspektive von Zeldas langjähriger Freundin Sara Mayfield. Der Roman erschien im September 2010 im AvivA Verlag (ISBN 978-3-932338-43-4).

Henry Wells

Henry Wells (* 12. Dezember 1805 in Thetford

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

, Vermont; † 10. Dezember 1878 in Glasgow) war ein US-amerikanischer Unternehmer und Mitbegründer von American Express und der Wells Fargo Company.

Henry Wells berufliche Laufbahn begann als 16-Jähriger in einer Gerberei. Auf Grund eigener Sprachprobleme gründete er in den 1820er Jahren eine Schule für Sprechbehinderte

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

. 1836 nahm er eine Tätigkeit als Frachtagent am Eriekanal auf. Er machte sich selbständig und konnte rasch durch niedrige Tarife sein Unternehmen ausweiten und immer mehr Post- und Frachtlinien bedienen. In den 1840er Jahren gründete Wells zusammen mit William Fargo und anderen Partnern mehrere Gemeinschaftsunternehmen

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, darunter das heute als Bank agierende Unternehmen Wells Fargo und das heute weltweit agierende Kreditkarteninstitut American Express. Die Unternehmensgruppen konnten in den 1850er Jahren besonders durch den sogenannten Goldrausch in Kalifornien expandieren und waren wesentlich an der Erschließung vor allem der nordwestlichen US-Territorien, insbesondere Kaliforniens beteiligt.

Kairat Nurdauletow

2 Stand: 11. September 2013

Kairat Nurdauletow (kasachisch Қайрат Нұрдәулетов; * 6. November 1982 in Almaty) ist ein kasachischer Fußballspieler

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

.

Seine aktive Laufbahn begann Kairat Nurdauletow im Jahre 1999 bei seinem Heimatverein Kairat Almaty und wechselte für eine Saison zu Jessil Bogatyr Petropawl. Der defensive Mittelfeldspieler spielte von 2002 bis 2004 bei Irtysch Pawlodar, mit dem er zwei Mal die kasachische Meisterschaft gewann. Die nächsten zwei Spielzeiten verbrachte er erneut in Almaty. Von 2007 bis 2009 stand er bei Tobol Qostanai unter Vertrag, mit dem er den kasachischen Pokal 2007 gewann. 2010 begann der Kasache bei Kairat Almaty und wechselte während der Saison zum Ligarivalen FK Astana.

Kairat Nurdauletow gab am 6. Juni 2003 sein Debüt in der kasachischen Nationalmannschaft. Er spielte in der Qualifikation zur EM 2008. Nachdem er unter Trainer Bernd Storck in der Qualifikation zur EM 2010 nicht berücksichtigt wurde, kam er nach dem Trainerwechsel unter Miroslav Beránek zu weiteren Einsätzen in der Qualifikation zur EM 2012 und WM 2014.

Johannes Stehle

Johannes Stehle (* 20. Juli 1981) ist ein ehemaliger deutscher Skirennläufer aus Obermaiselstein im Allgäu. Er ging für seinen Heimatverein SC Obermaiselstein an den Start.

Nach den Rücktritten Florian Eckerts, Max Rauffers und Andreas Ertls vom Leistungssport war Stehle einer der wenigen Abfahrtsspezialisten im deutschen Team. Bei den Deutschen (Junioren-)Meisterschaften konnte er einige gute Resultate erringen. In der Saison 2005/06 konzentrierte er sich auf Europacup- und FIS-Rennen, hatte aber auch einige Auftritte im Weltcup. Für Aufsehen sorgte sein sechster Platz im Training zur Weltcupabfahrt in Garmisch-Partenkirchen im Januar 2006. Zum Abschluss der Saison 2005/06 wurde er bei der Deutschen Meisterschaft in Innerkrems hinter Stephan Keppler Vizemeister in der Abfahrt und holte bei der Militärweltmeisterschaft in Andermatt Silber mit dem Team. Sein bestes Resultat im Weltcup erreichte er am 15

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Dezember 2007 bei der Abfahrt in Gröden, als er 17. wurde. Vier weitere Male konnte er sich unter den 30 Besten platzieren. Im Sommer 2008 beendete er seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

.

Stehle heiratete am 2. Juli 2005 die deutsche Skilangläuferin Evi Sachenbacher. Sein jüngerer Bruder Dominik Stehle ist ebenfalls Skisportler.

Golschow

Golschow, niedersorbisch Gólašow, ist ein Ortsteil von Drebkau, der 1522 erstmals erwähnt wurde. Golschow hat etwa 200 Einwohner.

Der Namensgeber war vermutlich ein Golas (Personenname). Im Dreißigjährigen Krieg wurden fast alle Gebäude zerstört. Die Kaupmühle (ehemalige Wassermühle) zählt zu Golschow. Die Mühle wird derzeit von einer Familie bewohnt. 1880 lebten in Golschow 62 Sorben und 94 Deutsche.

Jedes Jahr veranstaltet der Dorfclub Golschow ein Dorffest im Sommer sowie einen Kirmestanz im Herbst.

Koordinaten:

Ortsteile
Casel (Kozle) | Domsdorf (Domašojce) | Greifenhain (Maliń) | Jehserig (Jazorki) | Kausche (Chusej) | Laubst (Lubošc) | Leuthen (Lutol) | Schorbus (Skjarbošc) | Siewisch (Źiwize)

Gemeindeteile
Auras (Huraz) | Golschow (Golašow) | Illmersdorf (Njamorojce)&nbsp

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

;| Klein Oßnig (Woseńck) | Koschendorf (Košnojce) | Löschen (Lěźine) | Merkur (Merkur) | Papproth (Paprotna) | Radowank (Radowašojce) | Rehnsdorf (Radušc) | Steinitz (Šćeńc)

Leichtathletik-Team-Europameisterschaft 2009

Die 1. Leichtathletik-Team-Europameisterschaft (englisch/Sponsorenname: 1st SPAR European Team Championships), kurz auch Team-EM, fand am 20. und 21. Juni 2009 statt.
Von den vier Ligen traten die Superliga im Dr. Magalhães Pessoa Stadion in Leiria (Portugal) an und parallel die 1. Liga in Bergen (Norwegen), die 2. Liga in Banská Bystrica (Slowakei) und die 3. Liga in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina).

Superliga:
Russland, Großbritannien und Nordirland, Polen, Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, Ukraine, Griechenland, Schweden, Tschechien, Portugal

Erste Liga:
Weißrussland, Slowenien, Rumänien, Türkei, Belgien, Ungarn, Niederlande, Finnland, Estland, Schweiz, Serbien, Norwegen

Zweite Liga:
Irland, Bulgarien, Kroatien, Lettland, Slowakei, Litauen, Österreich mcm taschen sale, Zypern

Dritte Liga:
Moldawien, Israel, Dänemark, Bosnien&Herzegowina, Island, Luxemburg, Georgien, Aserbaidschan, Montenegro, Armenien, AASSE (kombiniertes Team „kleiner Länder“ mit Gibraltar, Liechtenstein, Malta, Monaco und San Marino), Albanien, Andorra, Mazedonien

Der Deutsche Leichtathletikverband (DLV) hatte 49 Athleten (24 Frauen und 25 Männer) nominiert.
Das deutsche Team startete in der Superliga und belegte den 1. Platz.

Während bislang jeweils acht Frauen- und Männermannschaften an den Start gingen und zwei Sieger ermittelt wurden, wird es ab diesem Jahr nur noch einen Sieger geben. Männer und Frauen einer Nation sammeln zusammen Punkte und werden gemeinsam gewertet.

Insgesamt nehmen zwölf Nationen an der höchsten Liga teil, so dass jeder Sieger einer Disziplin zwölf Punkte für seine Nationalmannschaft sammelt. Der Zweitplatzierte erhält einen Zähler weniger und so weiter. Athleten

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

, die disqualifiziert werden oder aufgeben, erhalten keine Punkte. Die Nation mit den meisten Punkten in der Endabrechnung gewinnt.

In den unteren Ligen der Team-EM können bis zu 14 Nationen an den Start gehen, dementsprechend ändern sich die zu erzielenden Punkte.

2009 | 2010 | 2011 | 2013 | 2014&nbsp

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

;| 2015 | 2017

Leonardo Pais

2 Stand: 5. Juli 2013

Leonardo Pais, vollständiger Name Leonardo Javier Pais Corbo, (* 7. Juli 1994 in Minas) ist ein uruguayischer Fußballspieler

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

.

Der 1,82 Meter große Mittelfeldakteur Pais spielt für Defensor Sporting. In Apertura und Clausura der Saison 2012/13 wurde er zehnmal in der Primera División eingesetzt. In der Spielzeit 2013/14 lief er 13 weitere Male in der Primera División auf. Dabei erzielte er zwei Treffer. Auch wurde er achtmal in der Copa Libertadores 2014 eingesetzt und traf im Wettbewerb einmal ins gegnerische Tor. In der Saison 2014/15 wurde er in drei Erstligaspielen (kein Tor) eingesetzt. Es folgten in der laufenden Spielzeit 2015/16 bislang (Stand: 4. Februar 2016) – jeweils ohne persönlichen Torerfolg – fünf weitere Erstligaeinsätze und vier in der Copa Sudamericana 2015.

Pais debütierte am 28. Oktober 2008 unter Trainer Fabián Coito beim Torneo Val de Marne im Spiel gegen Frankreich in der uruguayischen U-15-Nationalmannschaft. Mit der Auswahl, in der er insgesamt 19 Länderspiele (zwei Tore) absolvierte

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

, nahm er an der in Bolivien ausgetragenen U-15-Südamerikameisterschaft 2009 teil. Auch war er Mitglied in der U-17 seines Heimatlandes. Dort bestritt er ab seinem Debüt am 23. Juni 2010 beim 2:1-Sieg gegen die chilenische Elf im Rahmen des Torneo Diario La Voz del Interior insgesamt 35 Länderspiele (zwei Tore). Er war Mitglied des Aufgebots Uruguays bei der U-17-Südamerikameisterschaft 2011 in Ecuador und der U-17-Weltmeisterschaft 2011 in Mexiko. Bei der WM lief er in sieben Turnier-Partien auf, erzielte einen Treffer und wurde Vize-Weltmeister. Am 5. Oktober 2011 setzte Juan Verzeri ihn gegen Argentinien erstmals in der Panamerika-Auswahl (U-22) Uruguays ein. Mit dieser nahm er sodann an den Panamerikanischen Spielen 2011 teil und gewann mit dem Team die Bronzemedaille. Insgesamt bestritt er drei Länderspiele (kein Tor) in der Panamerika-Auswahl. In der U-20-Nationalmannschaft kam er sodann ebenfalls unter Trainer Juan Verzeri erstmals am 6. Juni 2012 in der mit 4:2 gewonnenen Partie gegen die USA erstmals zum Einsatz. Pais gehörte dem Aufgebot der uruguayischen U-20-Auswahl bei der U-20-Südamerikameisterschaft 2013 in Argentinien an und bestritt während des Turniers sieben Partien. Im Juli 2013 wurde er sodann bei der U-20-Weltmeisterschaft 2013 in der Türkei Vize-Weltmeister mit Uruguay. Pais wurde in sieben Spielen bei der WM eingesetzt, sechsmal davon in der Startelf. Bislang (Stand: 5. Juli 2013) absolvierte er 30 Länderspiele (ein Tor) in dieser Altersklasse.